Auch die Gemeinde Oberaurach unterstützt den geplanten Themenpark "Erlebniswelt Fränkischer Sandstein" in Breitbrunn. Eine einmalige finanzielle Unterstützung in Höhe von 5000 Euro beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig. Zweiter Bürgermeister Hans Albert berichtete von der Gründungsversammlung des Vereins, bei der er anwesend war. Die dort abgeschlossene Mitgliedschaft für die Gemeinde im Förderverein fand ebenfalls breite Zustimmung.

Im Jahr 2003 mit einer Einlage von 100 000 Euro gegründet, hat sich das Vermögen der Oberauracher Sport- und Kulturstiftung bis heute fast verdoppelt, wie Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) berichtete. Die in 2018 erwirtschafteten Zinsen von 545 Euro werden dem Grundstockvermögen zugeführt, das sich dann auf 193 233 Euro beläuft. Zuwendungen an die Vereine werden aus dem laufenden Haushalt bestritten. Der Gemeinderat beschloss, die Jugendförderung der Sport-, Musik-, Gesang- und Feuerwehrvereine in Höhe von 15 Euro je einheimischem Jugendlichen beizubehalten. Außerdem erhalten die Musik- und Gesangvereine eine Kulturförderung in Höhe von 2150 Euro.

In seinem Jahresrückblick berichtete Bürgermeister Thomas Sechser über ein interessantes und aufregendes Jahr 2018. Besonders die Verwaltung war laut Sechser vor eine Herausforderung gestellt, da gleich drei Mitarbeiter Oberaurach verließen. Man habe aber hervorragende Nachfolger gefunden, die sich sehr schnell eingearbeitet hatten.

Als Highlight des Jahres bezeichnete Sechser den "Tag der offenen Gartentür" in Fatschenbrunn. Der Ort habe sich von seiner schönsten Seite präsentiert, was der sensationellen Leistung der Einwohner zu verdanken war. Mit den Dorferneuerungen in Kirchaich und Neuschleichach seien zwei große Projekte gestemmt worden. Hier dankte der Bürgermeister auch Rainer Väth von der Teilnehmergemeinschaft Kirchaich, der in Absprache mit den Grundstückseigentümern und der Gemeinde die Organisation in der Hand hatte.

Bevor die Dorferneuerung in der gesamten Gemeinde abgeschlossen ist, stehen noch fünf Maßnahmen an. Die größte davon ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Dankenfeld. In Tretzendorf ist die Renaturierung der Aurach vorgesehen, während in Hummelmarter Gebäude abgerissen werden und das Kirchenumfeld neu gestaltet wird. In Fatschenbrunn wird ein kulturhistorischer Lehrpfad entstehen und die Kirchaicher sollen im Umfeld der Brücke an der Bamberger Straße einen Hochwasserschutz erhalten.

Schwierig werde es wohl werden, fuhr der Bürgermeister fort, den Bau des Radweges von Tretzendorf nach Unterschleichach im Jahr 2019 zu beginnen, da hier noch ein Gerichtsverfahren anhängig ist. Der Breitbandausbau werde verbessert, indem in Tretzendorf und Trossenfurt Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser bekommen. Insgesamt werden hier laut Sechser 1,3 Millionen Euro investiert, wobei der Gemeindeanteil bei 400 000 Euro liegt.

Die Bauplätze der Neubaugebiete finden den Angaben zufolge einen reißenden Absatz. In der Goethestraße in Dankenfeld sind von acht Grundstücken noch zwei frei. Von den 30 Bauplätzen "Hinter der Quelle" in Kirchaich sind von 30 noch 13 verfügbar, während in Neuschleichach von 18 noch drei frei sind.

Bürgermeister Sechser lobte ausdrücklich die sehr sachliche Zusammenarbeit im Gemeinderat, denn schließlich wolle man nur das Beste für die Gemeinde. Auch den vielen Ehrenamtlichen, die sich Tag für Tag im Gemeindeleben engagierten, dankte Sechser, denn ohne sie wäre vieles nicht machbar für die Gemeinde.