Einen Kirchweihumzug mit sechs Wagen veranstaltete die Jugend zur Theinheimer Kirchweih. Die Akteure griffen Themen sehr humorvoll auf und setzten wieder zündende Ideen auf den farbenfrohen Wagen um.
Herumgesprochen bis zur Kirchweihjugend hatte sich offenbar das Malheur eines Autofahrers, der so seine Probleme beim Wechsel der Winterreifen hatte. Mit "Wenn's rollt, na rollt's (nicht)" unterschrieben war die Szenerie nach der Devise "von O(ktober) bis O(stern)". Der Mann hatte seine Winterreifen in den Kofferraum gepackt und stellte erst in der Werkstatt fest, dass er die falschen Reifen erwischt hatte. Also zurückfahren...


Alles nass

"Meer - see - des" lautete schadenfroh die Beschriftung des Wagens, der zeigte, wie ein stolzer Mercedesbesitzer an der Waschanlage vergessen hatte, die Seitenfenster zu schließen
Der dritte Wagen zeigte einen "Krankentransport - spezial". Dabei war ein neugieriger
Chef, der eine Baustelle besichtigen wollte, in den Dreck gefallen und hatte sich auch noch verletzt, weil er nicht aufpasste. Zum Glück zog ihn der Bruder mit seinem Gabelstapler aus dem Schmutz.


Schon wieder im Wald

Auf dem vierten Wagen ging es um ein "Deschawü"-Erlebnis, das die Theinheimer Feuerwehrleute schon öfters hatten. Als es wieder einmal brannte und die Sirene ging, kamen die Feuerwehrmänner - wie immer, wenn es brennt - in ihren Anzügen zum Feuerwehrhaus gerannt, um den Löschwagen anzuhängen und auszurücken. Doch sie warteten vergeblich auf den Bulldog, der den Anhänger ziehen sollte, denn der befand sich samt seinem Besitzer wieder einmal im Wald.

Fünftes Thema war ein "Urlaub mit Hindernissen: Opa beim Wochenendurlaub in Bad Füssing und "Die Blase drückt - er muss aufs Klo - doch er bringt den Gürtel nimmer roo." Zum Glück erwischte der Senior den Sohn per Handy. Dieser kam geeilt und befreite ihn aus seiner misslichen Lage.

Schließlich noch ein bisschen Kritik: Bei "Kröten für Kröten" drehte es sich um die sechs Amphibientunnel, die die Gemeinde Rauhenebrach zwischen Karbach und Fabrikschleichach für die Kröten gebaut hat. Die Jugendlichen forderten auch noch Wegweiser und Lampen, damit sich die Kröten nicht verirren und die Tunnel auch wirklich finden. Herzlich gelacht wurde hier und im Anschluss, als man sich auf dem Festplatz und im Feuerwehrhaus traf und noch nette Stunden verbrachte. Zur Unterhaltung spielte die "Heimatkapelle Prölsdorf" auf.