Die Arbeiten an der künftigen Kindertagesstätte in der Albrecht-Dürer-Straße in Ebern sind voll im Gange. Nun hat der Stadtrat die Zimmererarbeiten an eine Firma aus dem Landkreis Bamberg für einen Angebotspreis von 42 500 Euro vergeben. Auch Putzarbeiten für die Kindertagesstätte wurden in Höhe von 52 650 Euro an eine Firma aus dem Landkreis Haßberge vergeben. "Damit liegen wir weit über der Kostenberechnung mit 38 000 Euro", sagte Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD).

Die Bauleitplanung für einen "Netto"-Markt in Ebern wird eingeleitet. Verwaltung und Bürgermeister wurden vom Stadtrat in der Sitzung am Mittwochabend ermächtigt, entsprechende Schritte einzuleiten. Er entsteht in Klein-Nürnberg im ehemaligen Gebäude der Firma Reifen Wagner. 1020 Quadratmeter groß soll er werden, wie Hennemann beschrieb.

"Wir waren nur damit einverstanden, weil uns versichert wurde, dass auch ein ,Netto'-Markt in Maroldsweisach entsteht, wo er sicher dringend nötig ist", sagte Hennemann. Im Rahmen der Baunach-Allianz habe man sich darauf geeinigt. Der Stadt Ebern liege daran, nicht alles nach Ebern zu ziehen, wenn man erkenne, dass es woanders wichtig sei. "Der ,Netto'-Markt wird für unsere Bevölkerung, vor allem aus dem Bereich der Altstadt und des Losbergs, von Vorteil sein", meint Hennemann.

Geänderte Erhebungsgebühren für den städtischen Kindergarten hat das Gremium gebilligt. Dazu erläuterte Hennemann, dass ab April 2019 der Staat pro Kindergartenplatz 100 Euro zuschießt. "Deshalb brauchen wir ab September 2019 keine Ermäßigung mehr für Geschwisterkinder", so der Rathauschef. Kinderkrippenkinder bleiben hiervon unberührt.

Bauleistungen wurden vergeben für das Erschließungsgebiet Eyrichshof-Specke, wo sich die Firma Lang, bisher in der ehemaligen Kaserne, ansiedeln möchte. Eine Firma aus Haßfurt erhält 137 900 Euro für die Erschließungsarbeiten an der Gewerbefläche. Acht Firmen wurden angeschrieben, das höchste Angebot lag bei 199 000 Euro. Ingenieurleistungen an eine Firma aus Zeil wurden ebenfalls für das Gewerbegebiet vergeben, und zwar in Höhe von 9040 Euro.

Eine Änderung des Bebauungsplanes westlich der Bahnhofstraße (Firma Mandrops) wurde nötig, weil im Umgriff des Geländes noch Parkplätze entstehen sollen und die bisher geplante Durchfahrt aufgegeben werden soll. Dort sollen Logistikräume entstehen.

Für die Änderung des Bebauungsplanes Mannlehen, wo eine Altenhilfeeinrichtung des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim entsteht, erhielt ein Ingenieurbüro aus Bamberg den Auftrag. Dabei geht es um eine Angebotssumme von 12 300 Euro.

Eine Einbeziehungssatzung wurde vom Stadtrat für die Rödelgasse in Eichelberg beschlossen. Schon der Bauausschuss hatte sich damit umfassend beschäftigt, wie Hennemann sagte. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, dem Wunsch von zwei Bauwerbern nachzukommen, die dort Häuser errichten möchten.

Und noch ein Punkt aus dem Eberner Stadtrat: Erweitert wird die Straßenbeleuchtung in Weißenbrunn.