Zwischen den einzelnen Feuerwehren des Marktgebietes herrscht ein gutes Einvernehmen. Das zeigte sich erneut am Tag der deutschen Einheit, als die Einweihung der vier neuen Tragkraftspritzen am Feuerwehrhaus in Treinfeld erfolgte.

Die Feuerwehren Rentweinsdorf-Lind, Treinfeld, Losbergsgereuth-Ottneuses und Sendelbach-Gräfenholz hatten kürzlich die Spritzen erhalten. Vor zahlreichen Besuchern waren die Wehren zu den Vorführungen angetreten. Unter der Leitung der Kommandanten Florian Rengstl, KBM Jonas Ludewig, Oliver Grell, Stefan Horn, Michael Schmidt, Bernd Iffland und Michael Gansert stellten die Wehren ihre Einsatzbereitschaft vor und erhielten dafür großen Beifall. Die Übungen wurden vom Kommandanten Florian Rengstl ausführlich kommentiert.

Für die jüngere Generation gab es die Möglichkeit, hautnah bei den Feuerwehrleuten die Übung zu verfolgen und eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto zu unternehmen. Die Salmsdorfer Wehr, die bereits vor geraumer Zeit eine neue Tragkraftspritze erhalten hatte, war mit einer Abordnung vertreten.

Im Mittelpunkt des Nachmittages stand der kirchliche Segen für die neuen Spritzen. Zunächst hatte der Dritte Bürgermeister Stefan Horn betont, dass die Anschaffung der neuen Geräte dringend notwendig wurde, da ihre Vorgänger schon stark in die Jahre gekommen waren und teilweise schon über 60 Jahre alt waren.

Lob für Betriebsklima

Der Feuerwehrreferent des Marktgemeinderates, Willi Andres, legte seinen Ausführungen den Leitsatz der Feuerwehren "Gott zur Ehr..." zu Grunde. Andres betonte, dass die Anschaffung der Tragkraftspritzen über die Baunach Allianz erfolgt sei und damit ein guter Zuschuss erreicht wurde. Der Referent stellte ebenfalls das gute "Betriebsklima" zwischen den einzelnen Wehren des Marktes heraus.

Die Segnung der neuen Geräte nahm Lektor Gerhard Schmidt vor. Gott zu ehren mit ihrem Tun haben sich seinen Worten zufolge die Feuerwehren auf die Fahnen geschrieben. Selbstlos dem Nächsten beizustehen in seinen Nöten sei die Aufgabe der Wehren. Die Feuerwehr versuche, Schaden von den Menschen abzuwehren. Dazu sollten auch die neuen Spritzen dienen. Wer sein Leben riskiere für den Schutz anderer Menschen, so wie es die Wehrleute tun, könne sicher sein, dass Gott ihn dabei begleitet. "Mögen diese neuen Feuerwehrspritzen bei den Einsätzen eine zuverlässige Unterstützung sein und möge Gottes Segen auf Ihnen, auf den Einrichtungen und der Ausrüstung ruhen", sagte Schmnidt.