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Hier erfährst du alles zur Covid-19-Situation in Haßfurt und den Haßbergen.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland findest du in unserem Newsticker.

Update vom 22.11.2021, 18.30 Uhr: Inzidenz steigt über 600 - zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Haßberge gab es über das Wochenende 153 neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Außerdem sind zwei weitere Menschen mit oder an Corona gestorben: Eine 29-Jährige und eine 90 Jahre alte Frau. Beide hätten diverse Vorerkrankungen gehabt und seien in einer Klinik verstorben.

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Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 95 Corona-Tote im Landkreis. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 796. 20 Corona-Patienten werden derzeit stationär im Klinikum behandelt, drei davon auf der Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in den Haßbergen ist erneut angestiegen und liegt nun bei 606,3, wie das Robert-Koch-Institut meldete. Da zudem die Intensivstationen zu mehr als 80 Prozent ausgelastet sind, zählt der Landkreis als regionaler Corona-Hotspot. Zusätzliche Einschränkungen gibt es dadurch nicht, denn die Warnstufe Rot der Krankenhausampel gilt bereits in ganz Bayern. Welche Regeln aktuell gelten, lest ihr hier.

Update vom 18.11.2021, 15.50 Uhr: Haßberge mit Inzidenz von 530,4 - "Lage spitzt sich dramatisch zu"

Die 7-Tage-Inzidenz in den Haßbergen beträgt laut Robert-Koch-Institut 530,4 (Stand: 18. November 0.00 Uhr). Damit gilt der Landkreis Haßberge als regionaler Corona-Hotspot, da sowohl die 7-Tage-Inzidenz (über 300), als auch die derzeitige Auslastung der im Leitstellen-Bereich zur Verfügung stehenden Intensiv-Betten (mindestens 80 Prozent) die erforderlichen Schwellenwerte überschritten haben.  

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 108 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 5801 (Stand: 18. November, 12.30 Uhr).  4958 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 750 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Es gibt 20 Corona-Patienten, die stationär in Kliniken behandelt werden, drei davon intensivmedizinisch. In häuslicher Isolation befinden sich 603 Personen. 

Der größte Teil der Neuinfektionen wird entdeckt, da die Betroffenen ein Ergebnis über einen positiven Schnell- oder Selbsttest haben. Es handelt sich überwiegend um Einzelfälle, ein größeres Cluster ist nicht zu erkennen. Aktuell betroffen sind  fünf Einrichtungen, 10 Kindertagesstätten und 18 Schulen mit insgesamt 39 Klassen. Auch bei privaten Feiern und Treffen, innerhalb der Familie und auch bei Vereinstreffen und -aktivitäten finden die Ansteckungen statt. 

"Die Lage ist äußerst angespannt. Ein solches Infektionsgeschehen auf so breiter Ebene zeigt, dass das Virus mitten unter uns ist“, so Landrat Wilhelm Schneider. Umso wichtiger sei es, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und gut auf sich und seine Nächsten aufpasst. Nachdem mittlerweile erwiesen ist, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können, lautet die dringende Empfehlung:

Jeder ist aufgerufen,

  • freiwillig soziale Kontakte soweit möglich zu vermeiden,
  • sich an die Hygiene-Maßnahmen zu halten
  • Versammlungen und Veranstaltungen nur noch dann abzuhalten oder zu besuchen, wenn diese dringend nötig und nicht aufschiebbar sind,
  • vor dem Besuch von vulnerablen Menschen, einen freiwilligen Selbsttest durchzuführen.

Mit Hochdruck arbeitet das Landratsamt aktuell daran die Kapazitäten im Impfzentrum auszuweiten (von 60 auf 120 pro Tag) und insbesondere das niedrigschwellige Angebot für Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden flächendeckend auszuweiten. Landrat Wilhelm Schneider bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die aktuell sehr dynamische Lage: "Nach der vorgeschriebenen Schließung und Abwicklung der Impfzentren müssen nun kurzfristig völlig neue, dezentrale Strukturen geschaffen werden. Daran arbeiten alle Beteiligten aktuell mit  ganzen Kräften."

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