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Auch in den Haßbergen bleibt die Corona-Pandemie das vorherrschende Thema. Hier erfahren Sie alles zur Covid-19-Situation in Haßfurt und den Haßbergen.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 06.05.2021, 16.40 Uhr: Datenpanne beim RKI - Inzidenz im Kreis Haßberge über 100

Das Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) wies am heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) im Landkreis Haßberge eine Inzidenz von 91 aus. Der niedrigste Wert seit Monaten - doch er ist nicht korrekt: Wie das Landratsamt Haßberge am Nachmittag mitteilte, wurden die Neuinfektionen des Vortags nicht in den Wert einbezogen. Auch im unterfränkischen Bad Kissingen stimmte der Wert des RKI heute nicht.

Das Gesundheitsamt meldet heute 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 3846 . 3503 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 258 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden 13 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 6 auf der Intensivstation. 85 Menschen sind leider im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 252 Personen. Die aktualisierte 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 117,3 .

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Weil im Landkreis Haßberge die Inzidenz von 150 seit fünf Tagen unterschritten ist, gelten ab der kommenden Woche Lockerungen in Schulen. In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen findet Präsenzunterricht statt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn dies nicht der Fall ist findet Wechselunterricht statt.

Im Landkreis ist somit auch die Inzidenz von 165 seit fünf Tagen unterschritten. Daher gilt ab 10. Mai in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 der Grundschulen  und den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen, dass Präsensunterricht stattfindet. Voraussetzung hierfür die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Wenn dies nicht der Fall ist findet Wechselunterricht statt.

Update vom 05.05.2021, 17.10 Uhr: Neuerlicher starker Inzidenz-Rückgang in den Haßbergen

Im einstigen Corona-Hotspot Haßberge entspannt sich die Lage weiter. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut am heutigen Mittwoch, 5. Mai 2021, bei 119,7. Gestern lag der Wert noch bei 136. Am Mittwoch vor einer Woche sogar noch bei 306. Aktuell 277 Personen in den Haßbergen mit Corona infiziert. 

Das Gesundheitsamt meldet 17 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 81–jährigen Mann, der in einer Klinik mit Corona gerstorben ist. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 3825. 3463 Menschen in den Haßbergen sind inzwischen wieder genesen. Zurzeit werden 15 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 4 auf der Intensivstation. 85 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 289 Personen. 

Da die Inzidenz in den Haßbergen nun am vierten Tag nacheinander unter 150 liegt, könnte es bald Lockerungen im Einzelhandel geben. Sollte der Wert auch am morgigen Donnerstag unter 150 liegen, dürfte der Einzelhandel im Kreis ab Samstag, 8. Mai wieder öffnen.

Update vom 04.05.2021, 16.45 Uhr: Inzidenz in den Haßbergen auf niedrigstem Stand seit Wochen

Die Corona-Lage in den Haßbergen entspannt sich weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag, 4. Mai 2021, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 136. Am gestrigen Montag lag die Inzidenz noch bei 137. Besonders stark ist der Rückgang im Wochenvergleich erkennbar: Am Dienstag vor einer Woche zählten die Haßberge mit einem Wert von 334 zur traurigen Spitzengruppe in Deutschlands Landkreisen.

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 17 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 81–jährigen Mann, der in einer Klinik mit/an Covid 19 verstorben ist.

Update vom 03.05.2021, 16 Uhr: Allgemeinverfügungen über härtere Maßnahmen wird aufgehoben

"Der Landrat hat aufgrund des stark gesunkenen Inzidenzwertes, der zeitweise weit über der 300er Marke lag, und seit Mitte letzter Woche kontinuierlich auf 137 gefallen ist, die Aufhebung der Allgemeinverfügungen angeordnet", heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes Haßberge. Somit haben die ab dem 20.04. und 29.04. verfügten härteren Corona-Maßnahmen im Landkreis keine Gültigkeit mehr. 

„Die Lage hat sich deutlich entspannt. Daher ist es auch möglich die verordneten Einschränkungen wieder aufzuheben. Nur durch das insgesamt sehr disziplinierte Verhalten aller Bürgerinnen und Bürger und das hohe Engagement aller Kommunen konnten wir den Schutz unserer Mitmenschen vergrößern und uns wieder ein Stück weit auf die von allen gewünschte Normalität zu bewegen,“ verlautbart Landrat Schneider.

Dies betrifft die Maskenpflicht und das Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen und Spielplätzen und auch die Regelungen für Handel, Dienstleistungen und Gastronomie, die entfallen. Somit muss auch das Personal hinter Schutzwänden keine FFP2-Masken tragen und es besteht auch keine Verpflichtung mehr zur Bereitstellung von Desinfektionsmöglichkeiten der Einkaufswagen oder -körbe. In der Gastronomie ist weiterhin die Abgabe von Speisen und Getränken zulässig. Es gilt weiterhin, dass erworbene Speisen und Getränke zum Mitnehmen nicht am Ort des Erwerbs oder seiner näheren Umgebung verzehrt werden dürfen. 

Außerdem werden die Einschränkung der Versammlungsrechte (Begrenzung  auf 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen in geschlossenen Räumen, Beschränkung der Höchstdauer auf 90 Minuten) und der Beginn der Ausgangssperre um 21:00 Uhr (ab 04.05. dann wieder ab 22 Uhr) aufgehoben.

Auch das Verbot zur Durchführung von Präsenzunterricht wird aufgehoben. Dies bedeutet, dass aufgrund der noch fortdauernden Überschreitung der Inzidenz über 100, dass in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht und an allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen Distanzunterricht stattfindet.

Derzeit sind im Landkreis 318 mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut RKI am Montag (3. Mai 2021) 137,5. Zurzeit werden 18 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, davon fünf auf der Intensivstation. 84 Menschen sind leider im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter aus, heißt es. Demnach sind mittlerweile insgesamt 983 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 27 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht. 

Update vom 30.04.2021, 14 Uhr: Inzidenz weiterhin am Sinken - aber ein weiterer Todesfall

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut in den Haßbergen aktuell bei 221,9 (Stand: 30. April, 0.00 Uhr). Sie ist damit zum Vortag (230) leicht gesunken.  Der "Abwärtstrend" ist also weiterhin bemerkbar. 

Das Gesundheitsamt meldet außerdem 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 73–jährigen Mann, der in einer Klinik mit/an Covid 19 verstorben ist, wie das Landratsamt Haßberge mitteilt.

Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 3768 (Stand: 30. April, 12.00 Uhr). 3231 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 449 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden 16 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 7 auf der Intensivstation. 84 Menschen sind leider im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 383 Personen. 

Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter aus: mittlerweile wurden insgesamt 979 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 27 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht. 

Seit Donnerstag gelten im Landkreis Haßberge aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz bis 9. Mai noch einmal schärfere Maßnahmen:

Handel und Dienstleistungen 
Ab sofort wird eine stärkere Unterscheidung vorgenommen, und zwar

  • nach Ladengeschäften für Handelsangebote (z.B. Textilhandel) sowie
  • nach Ladengeschäften für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe (z.B. Bankfilialen, Versicherungsbüros, Fotostudios, Schuhreparaturen)
  • Ladengeschäfte für Handelsangebote: müssen geschlossen bleiben, sofern sie nicht ausdrücklich in § 12 Abs. 1 Satz 2 der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgeführt sind. Hierunter fallen z.B. Modegeschäfte oder Schuhgeschäfte, Spielwarenläden). Für diese Ladengeschäfte mit Handelsangebot gilt das Prinzip Click & Collect (Abholung vorbestellter Waren nach Terminvergabe) 
  • Zugelassene Ladengeschäfte für Handelsangebote sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel. Sie alle dürfen inzidenzunabhängig öffnen. Allerdings gilt für die Kunden eine FFP2-Maskenpflicht. Ein Negativtest der Kunden ist nicht erforderlich.
  • Ladengeschäfte aus dem Handwerks- und Dienstleistungssektor, z.B. Banken, Sparkassen, Versicherungsbüros, Fotostudios, Schuhmacher oder Reparaturdienste sind den zugelassenen Ladengeschäften für Handelsangebote insoweit gleichgestellt. Auch sie dürfen inzidenzunabhängig – unter FFP2-Maskenpflicht - öffnen. 
  • Für alle geöffneten Geschäfte (auch Lebensmittelläden und Discounter) gilt neu eine verschärfte Flächennutzungsregelung. So darf auf den ersten 800 Quadratmetern der Ladenfläche nur 1 Kunde pro 20 Quadratmeter eingelassen werden, überschreitet die Ladenfläche 800 Quadratmeter, ist für diese Fläche die Quote „1 Kunde pro 40 Quadratmeter“ einzuhalten. Eine Testpflicht gibt es für diese zulässigerweise geöffneten Geschäfte nicht.

Friseure und andere körpernahen Dienstleistungen
Die Neufassung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung schreibt bei einem Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen fest, dass für körpernahe Dienstleistungen insgesamt, etwa die Fußpflege oder Friseure, ab sofort auch im Landkreis Haßberge, ein negativer Corona-Test erforderlich ist. Kunden müssen demnach vor der jeweiligen Behandlung einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 24 Stunden alt sein darf. Ausnahme: Für vollständig geimpfte Personen gilt diese Testpflicht nicht. Voraussetzung ist aber, dass der zweite Impftermin 15 Tage zurückliegt. Der Nachweis erfolgt über den Impfpass. Ebenso sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag von der Erfordernis eines Testnachweises ausgenommen.

Schule und Kindertageseinrichtungen
Aufgrund der Allgemeinverfügung des Landkreises Haßberge vom 19. April gelten bis zum 9. Mai folgende abweichende Regelungen zu § 18 Absatz 1 der 12. BayIfSMV: An den Schulen findet kein Präsenz- und kein Wechselunterricht statt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Zulässig sind die Annahmen von unaufschiebbaren Leistungsnachweisen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen in Präsenzform mit einem Abstand der Prüflinge von mindestens 1,5 Meter.

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferienbetreuung und organisierte  Spielgruppen sind geschlossen; Notbetreuung ist möglich.

Update vom 29.04.2021, 12.00 Uhr: Inzidenz sprunghaft gesunken - "Trend erkennbar"

Über Nacht ist die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Haßberge sprunghaft gesunken. Wo am Mittwoch (28. April 2021) eine Inzidenz von knapp 306 vorlag, weist das RKI am Donnerstag (29. April 2021) einen Wert von 230 aus.

Auf Nachfrage von inFranken.de beim Landratsamt Haßberge heißt es von Michael Rahn, Büroleitung, dass die gesunkene Inzidenz "eine erfreuliche Nachricht" ist. "Die positiven Fäller werden weniger. Es ist ein leichter Trend erkennbar", so Rahn weiter. "Endlich sind wir unter der 300". 

Update vom 28.04.2021, 15 Uhr: Corona-Maßnahmen werden weiter verschärft - das gilt ab Donnerstag

Da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Haßberge weiterhin sehr hoch ist und am Mittwoch (28. April) bei einem Wert von 305,7 liegt, wurde in Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken und dem Bayerischen Gesundheitsministerium beschlossen, weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu ergreifen. Diese treten ab Donnerstag, 29. April, 0.00 Uhr in Kraft. Folgende Maßnahmen und Beschränkungen gelten dann bis zum Sonntag, 9. Mai.

Maskenpflicht und Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen

Auf folgenden zentralen Begegnungsflächen und öffentlichen Orten unter freiem Himmel besteht zwischen 7.00 und 21.00 Uhr Maskenpflicht und Alkoholverbot:

  • Stadt Haßfurt:
    • Marktplatz und Hauptstraße,
    • Am Hafen,
    • Parkplatz am Main  und am Hafen (Tränkberg),
    • Bahnhof
  • Stadt Zeil am Main:
    • Marktplatz,
    • Zeiler Käpelle,
    • Bahnhof
  • Stadt Ebern:
    • Marktplatz,
    • Bahnhof
  • Stadt Eltmann und Gemeinde Ebelsbach: Bahnhof Eltmann-Ebelsbach

Auf öffentlichen Spielplätzen besteht zwischen 7.00 und 21.00 Uhr Maskenpflicht und Alkoholverbot. In diesen Bereichen der Maskenpflicht ist eine FFP2-Maske, eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard oder eine medizinische Maske zu tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit. Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Regelungen für Handel und Dienstleistungen 

  • Maskenpflicht in Kassen-/Bedienbereichen
    Für das Personal gilt auch bei Vorhandensein von transparenten oder sonstigen Schutzwänden Maskenpflicht. Soweit möglich, soll eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Desinfektion in Handel und Dienstleistung
    Derzeitig geöffnete Handles- und Dienstleistungsbetriebe haben sicherzustellen, dass Einkaufswagen und/oder Einkaufskörbe durch die Bereitstellung von Desinfektionsmöglichkeiten von den Kunden selbst desinfiziert werden können. Alternativ kann die Desinfektion durch die Beschäftigten des Betriebes durchgeführt werden.
  • Gastronomie – Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken
    • Der Betreiber von Gastronomiebetrieben darf keine Einrichtungen, die das Verweilen zum Verzehr ermöglichen (insbesondere Abstelleinrichtungen wie Tische oder Borde) bereitstellen.
    • Der Betreiber hat erforderlichenfalls das Verweilen an der Abgabestelle zu unterbinden.
    • Sofern die Speisen und Getränke innerhalb der Betriebsstätte abgegeben werden,
      • hat der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass sich jeweils nur ein Kunde in der Betriebsstätte aufhält,
      • gilt für das Personal Maskenpflicht und die Kunden FFP2-Maskenpflicht und
      • hat der Betreiber für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen des Landratsamtes Haßberge vorzulegen.

Update vom 27.04.2021, 16.15 Uhr: Haßberge bleibt Hotspot - Inzidenz immer noch hoch 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Haßberge laut Robert-Koch-Institut bei 334,2 (Stand: 27. April, 0.00 Uhr). Damit ist der Kreis Haßberge weiterhin der Corona-Hotspot in Bayern.

Das Gesundheitsamt meldet 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 3694 (Stand: 27. April, 15.00 Uhr). 3091 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 520 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden 21 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon 4 auf der Intensivstation. 83 Menschen sind leider im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 463 Personen.

Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter aus: Mittlerweile wurden insgesamt 908 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 26 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht. 

Update vom 26.04.2021, 10.00 Uhr: Inzidenz leicht gesunken - noch immer höchster Wert in Bayern

Der Landkreis Haßberge verzeichnet am Montag (26. April 2021) weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern. Im Vergleich zum Vortag ist der Wert leicht gesunken und liegt nun laut Robert-Koch-Institut bei 343,7 (Stand: 0.00 Uhr). 

Die Gesamtzahl der Menschen, die bisher positiv auf Corona getestet wurden, steigt auf 3.680. Das sind 20 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag.

Update vom 25.04.2021, 17.45 Uhr: Zweithöchste Inzidenz in Deutschland - 52-Jähriger in Klinik verstorben

Am Sonntag (25. April 2021) liegt der Landkreis Haßberge auf dem zweiten Platz der Kreise mit den höchsten Inzidenzwerten in Deutschland. Mit einem Wert von 350,78 ist der Kreis zugleich Hotspot in Franken.

Im Vergleich zum Vortrag ist die Inzidenz am Sonntag gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut lag sie am Samstag noch bei 344,85. Eine Datenpanne sorgte dafür, dass der Landkreis am Freitag plötzlich im Spitzenquartett der Landkreise mit den höchsten Inzidenzen Deutschlands stand. Der 7-Tage-Inzidenz musste vom Landratsamt korrigiert werden - lesen sie dazu das letzte Update vom 23. April.

Das Gesundheitsamt meldet über das Wochenende 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall. Das teilt das Landratsamt am Sonntag mit. Dabei handelt es sich um einen 52-jährigen Mann, der in einer Klinik mit/an Covid 19 verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 83. Landrat Wilhelm Schneider spricht den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus: „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen." 

Britische Variante auf dem Vormarsch

Die ansteckendere britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter aus: Mittlerweile wurden insgesamt 868 Fälle bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher einmal nachgewiesen. Bei 26 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht, so das Landratsamt weiter. 

Fragen rund um das Corona-Virus im Landkreis Haßberge  beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons. Diese sind von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar. Viele Fragen drehen sich aktuell um die Pflicht, vor dem Besuch beim Friseur oder Fußpflege einen aktuellen negativen Coronatest vorzulegen. Die Testpflicht gilt altersunabhängig für alle Kundinnen und Kunden, also auch für Kinder. Auch für Geimpfte gibt es keine Ausnahme – auch sie müssen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Das Personal in den Schnelltestzentren des Landkreises ist geschult, versichert das Landratsamt:  Mit dem flachen Nasenabstrich können auch Kinder und kleine Kinder getestet werden.

Update vom 23.04.2021, 06.15 Uhr: Inzidenz im Kreis korrigiert - deutlicher Anstieg

Deutlich niedrigere Zahlen im Corona-Hotspot Haßberge meldete das Robert-Koch-Institut am gestrigen Donnerstag (22. April 2021). Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass nicht alle Daten übertragen wurden. Am heutigen Freitagmorgen (23. April 2021) hat das RKI die Zahlen aktualisiert - und die Haßberge zurück ins Spitzenquartett der Landkreise mit den höchsten Inzidenzen Deutschlands befördert.

Laut RKI liegt die Inzidenz heute bei 344,90 - und damit nicht nur über dem gestrigen, falschen Wert (247,68), sondern auch über dem hohen Wert vom Mittwoch (327,08). Damit verschärft sich die Corona-Lage im unterfränkischen Kreis weiter. Nur noch drei Landkreise in Deutschland haben eine höhere Inzidenz als die Haßberge.

Update vom 22.04.2021, 17.00 Uhr: Panne sorgt für falsche Inzidenz 

Am Donnerstag (22. April 2021) ging aus dem Dashboard des Robert Koch-Insituts eine Inzidenz von 247,7 für den Landkreis Haßberge hervor. Wie das Landratsamt am Nachmittag in einer Pressemitteilung erklärt, sei diese Inzidenz nicht richtig.

Der eigentliche Wert beträgt laut Regierung von Unterfranken 348,41 und ist somit deutlich höher. Da ein Teil der vom Gesundheitsamt gemeldeten Fälle bei den Berechnungen des RKI nicht eingeflossen seien, ist die falsche Inzidenz zu Stande gekommen.

Im Landkreis hat es zudem 63 Neuinfektionen gegeben. Insgesamt sind 556 Menschen mit dem Virus infiziert. 25 Menschen werden stationär im Krankenhaus behandelt, sieben von ihnen auf der Intensivstation. 82 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Die Impfungen schreiten indes voran: 14543 Erstimpfungen und 5221 Zweitimpfungen wurden bereits in den beiden Impfzentren Zeil und Hofheim durchgeführt. Die Hausärzte haben bisher 2054 Dosen verimpft.

Ab sofort ist die Priorisierung bei Astrazeneca aufgehoben, wie Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bekannt gegeben hat - der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden. 

Update vom 22.04.2021, 07.10 Uhr: Kein deutscher Hotspot mehr - Inzidenz in den Haßbergen sinkt

Bei der Corona-Lage im Landkreis Haßberge (Unterfranken) scheint sich etwas zu bewegen: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen deutlichen Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz in dem Landkreis, der zuletzt zu den traurigen Spitzenreitern im deutschen Vergleich zählte.

Laut RKI liegt die Inzidenz am heutigen Donnerstag, 22. April 2021, bei 247,7 - ein klarer Rückgang im Vergleich zum gestrigen Mittwoch, als das RKI einen Wert von 327,08 übermittelte. Erst am Dienstag hatte der Landkreis harte Maßnahmen ergriffen, um die Trendumkehr zu schaffen.

Update vom 21.04.2021, 16.55 Uhr: Keine Entspannung der Corona-Lage in den Haßbergen

Die Corona-Neuinfektionen im Landkreis Haßberge (Unterfranken) verharren auf hohem Niveau: Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am heutigen Mittwoch, 21. April 2021, berichtet, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 327,1. Der Wert liegt damit leicht unter den Daten vom gestrigen Dienstag, als das RKI eine Inzidenz von 333,0 meldete.

Dennoch bleibt die Lage in den Haßbergen damit angespannt. Im bundesweiten Vergleich liegt der Kreis auf Rang sieben der Kreise, die aktuell am stärksten von der Pandemie getroffen werden. Um eine Trendumkehr zu bewirken, hat das Landratsamt strenge Maßnahmen ergriffen. Diese Verschärfungen gelten seit Dienstag.

Weiterhin meldet das Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle. Demnach sind zwie Männer im Alter von 54 und 75 Jahren und eine 75-jährige Frau in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 82. 

Laut Angaben des Landratsamtes breitet sich im Landkreis vor allem die britische Mutante aus. Insgesamt sind 729 Fälle bislang bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde hingegen nur einmal nachgewiesen. 

Ansteckungen erfolgen derzeit vor allem im familiären Bereich, heißt es weiter. Das Zusammenleben in häuslicher Gemeinschaft führt immer noch zu den höchsten Folgeinfektionen - Tendenz steigend.

"Das Risiko, sich in der der Familie oder am Arbeitsplatz zu infizieren, ist weiterhin sehr groß – gerade auch mit Blick auf die ansteckendere britische Variante des Coronavirus“, so der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Jürgen Reimann.  Deswegen sei es wichtig, sich weiterhin strikt an alle geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere an die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen, zu halten

Update vom 20.04.2021, 10.05 Uhr: Strenge Maßnahmen - Das gilt ab heute in den Haßbergen

Die Corona-Lage in den Haßbergen bleibt angespannt. Der unterfränkische Landkreis weist laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag, 20. April 2021, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 333,0 auf. Am gestrigen Montag lag der Wert noch bei 343,67. Damit bleiben die Haßberge ein Hotspot in Franken - und Deutschland.

Bereits gestern verkündete das Landratsamt, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiter zu verschärfen. Diese Regelungen gelten ab heute:

  • Bei Versammlungen unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 2 Metern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden. Zudem werden Versammlungen auf eine Maximaldauer von 90 Minuten beschränkt.  Dies gilt nicht für Aufstellungsversammlungen politischer Parteien für die Bundestagswahl.
  • Die Teilnehmerzahl bei Versammlungen unter freiem Himmel wird auf 100 Personen und bei Versammlungen in geschlossenen Räumen auf 50 Personen beschränkt. Dies gilt nicht für Aufstellungsversammlungen politischer Parteien für die Bundestagswahl.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensausrichtung in Präsenzform werden auf eine Höchstdauer von 90 Minuten beschränkt. Zudem gilt für Gottesdienste in Gebäuden eine Höchstteilnehmerzahl von 50 Personen.
  • Die nächtliche Ausgangsperre im Landkreis Haßberge um 21.00 Uhr.
  • An den Schulen finden auf dem Gebiet des Landkreises Haßberge kein Präsenz- und kein Wechselunterricht statt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Zulässig sind die Abnahmen von unaufschiebbaren Leistungsnachweisen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen in Präsenzform mit einem Abstand der Prüflinge von mindestens 1,5 Metern.
  • Die Allgemeinverfügung tritt ab dem 20. April 2021 in Kraft. Sie gilt vorerst bis 9. Mai 2021.

Update vom 19.04.2021, 08.40 Uhr: Haßberge werden zu bundesweitem Corona-Hotspot

Die Corona-Situation im unterfränkischen Landkreis Haßberge hat sich weiter verschärft. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis am Montag, 19. April 2021, bei 343,7. Damit zählen die Haßberge zu den sieben Landkreisen Deutschlands, die derzeit am schwersten von der Pandemie getroffen werden. Mittlerweile haben die Haßberge sogar Stadt und Kreis Hof überholt.

Am gestrigen Sonntag betrug die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner, noch 319,97. Am Samstag lag der Wert bei 261,9. Die galoppierenden Infektionszahlen haben das Landratsamt daher dazu bewogen, verschärfte Maßnahmen zu verhängen, die ab morgen gelten sollen.

Symbolfoto: pixabay.com

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