55 Jahre ist Nina Kaimova. Aufgewachsen in der schönen Stadt Almaty im Süden Kasachstans am Nordfuß des chinesischen Gebirgszugs Tian-Schan. "Die Natur dort ist zum Staunen. Auch die moderne Architektur der Stadt will mit der Natur Schritt halten: Es werden viele unglaubliche Villen und Schlösser von den wohlhabenden Bürgern gebaut," erzählt Nina Kaimova mit einem Hauch von Wehmut im Gesicht. Letztes Jahr hat sie ihre Heimat besucht. Alle ihre ehemaligen Schüler studieren. Das macht sie stolz.

In Almaty studierte Nina Lehramt, ab 1982 arbeitete sie dort als Lehrerin. Zuerst in der Schule, dann in einem angesehenen Gymnasium. Bis heute schwärmt sie: "In der Schule haben wir auch viel außerhalb des Lehrplans gemacht. Tanzen, Musik, Malen, Theater. Die Schule war unser Zuhause."

Die inneren Werte zählen

Nina Kaimova liebte es, Literatur zu unterrichten.