Über 20 Kinder des Städtischen Kindergartens Ebern erkundeten im Forst bei Ebern Pflanzen- und Tierarten des Waldes. Das Projekt wurde von den Auszbildenenden der Firma Marcapo im Rahmen ihres Projekts "Umwelt & Soziales" in die Wege geleitet.

Mit den Kindern ging es laut einer Mitteilung des Unternehmens in den Wald bei der ehemaligen Kaserne in Ebern, um Lehrreiches über die Natur und ihre Bewohner zu erfahren. Die Waldexkursion mit den Vorschülern des Städtischen Kindergartens Ebern wurde von den Auszubildenden Paula-Luise Kuhn, Reckendorf, Eva Steppert, Neubrunn, Monika Soutschek, Burgpreppach, und Kathlyn-Fe Hollmann aus Euerbach bei Schweinfurt als Projektleiterin vorbereitet.


Expertin erklärt die Zusammenhänge

Mit den Erzieherinnen Tina Betz und Agnes Paul planten sie den Tagesablauf und betreuten die Kinder vor Ort.
Als kundige Waldexpertin konnte Karin Thaumüller vom Institut für Biodiversitätsinformation gewonnen werden. Der Zweck des Eberner Vereins ist die Förderung des Naturschutzes.

Karin Thaumüller erklärte den Kindern die Arten- und Lebensraumvielfalt und beantwortete Fragen der kleinen Naturforscher. Mithilfe von Becherlupen konnten die Kinder die Insekten vergrößert in Augenschein nehmen.
An einem Ameisenhaufen erklärte die Waldexpertin Thaumüller die verschiedenen Aufgaben der Ameisen in ihrem "Staat". Die Brutstätte des Hirschkäfers bildete eine weitere Station. Ein Highlight bildete die Schafswiese, wo die Kinder die Tiere streicheln durften.


Zunächst nur Platzhalter

Ein gesundes Picknick unter freiem Himmel mit Obst und Gemüse stand am Ende der lehrreichen Exkursion. Nach zwei Stunden wurden die Kinder zurück zum Kindergarten gefahren, mit vielen positiven Eindrücken vom schützenswerten Lebensraum Wald und seinen Bewohnern.

Für die Marcapo-Azubis ist das Projekt den Angaben zufolge noch nicht beendet. Ende Oktober pflanzen sie mit dem Eberner Bauhof einen Baum im Garten der Kindertagesstätte - noch ist es dafür zu früh. Schließlich soll der Baum gut anwachsen. Als Stellvertreter bemalten die Azubis eine Baumschablone, die bereits jetzt am zukünftigen Standort auf den "echten" Baum wartet.