In 20 Jahren ist das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin in Hofheim laut einer Mitteilung der Caritas aufgrund vielfältiger Angebote ein Segen für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen geworden.
Das Caritas-Altenservicezentrum St. Martin wurde am 1. Mai 1996 eröffnet und hat den Angaben zufolge besonders viele Serviceleistungen aufzuweisen. Herzstück sei die vollstationäre Pflege, die im Haupthaus an der Obermühle 2 auf zwei Etagen für 64 Bewohner angeboten wird. Für die Pflegebedürftigen stehen ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung. Sie fühlen sich hier nicht nur wegen des architektonisch gelungenen Baus wohl, sondern vor allem wegen der menschlichen Betreuung. Professionelle Pflege sei selbstverständlich, aber es werden darüber hinaus die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Bewohner nach Kräften gefördert. Auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie Pflege nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz werden angeboten.


Hausgemeinschaften

Seit 2007, gehören die drei Hausgemeinschaften St. Anna zum Altenservicezentrum. Jeweils 13 Bewohner leben in einer Wohngemeinschaft gemeinsam mit ihren Betreuerinnen fast wie in einer Familie und versorgen sich selbstständig. Gerade dementen Menschen kommen diese Kleingruppen mit festen Bezugspersonen und viel Bewegungsmöglichkeiten den Angaben zufolge entgegen.

Ebenfalls zu St . Martin gehört eine teilstationäre Tagespflege, in der bis zu 15 Frauen und Männer im selbst gewählten Rhythmus tagsüber ihre Zeit verbringen, begleitet, gepflegt und gefördert werden. Der Hol- und Bringdienst stellt für die Angehörigen eine zusätzliche Erleichterung dar, denn die Pflegebedürftigen werden zuhause abgeholt und abends wieder zurückgebracht.

Menübringdienst und stationärer Mittagstisch ermöglichen den Menschen weiterhin zu Hause zu leben, aber nicht mehr selbst am Herd stehen zu müssen.


Mietwohnungen

Das Service-Angebot von St. Martin vervollständigen die sieben altersgerechten Mietwohnungen, in denen ältere Menschen selbstbestimmt leben können. Individuell abgestimmt können sie nach Bedarf Pflege und Betreuung einkaufen.

Im Caritas-Altenservicezentrum St. Martin leben insgesamt 103 Pflegebedürftige aller Pflegestufen in Kleingruppen. Zudem bis zu 15 Tagespflegegäste betreut, die noch zuhause wohnen, aber tagsüber nicht alleine bleiben können. Sie nehmen die Mahlzeiten gemeinsam ein, können an den Beschäftigungsangeboten teilnehmen, mit den Betreuerinnen nach draußen gehen oder es sich auf unterschiedlichen Sitz- und Liegegelegenheiten bequem machen.


Ganzheitliches Konzept

Zum ganzheitlichen Konzept gehören neben der Pflege die wichtigen Bausteine gerontopsychiatrische und ergotherapeutische Betreuung. So werden die vorhandenen Fähigkeiten gefördert durch Bewegungsübungen und -spiele, Gedächtnistraining, Sing- und Musizierkreise, Frühstücksrunden im kleinen Rahmen, Zeitung lesen und vorlesen lassen, Spaziergänge oder Ausflüge wie z.B. im Mai aufs Zeiler Käppele.
Etwas ganz Besonderes stellt für alle Bewohner und Gäste das Foyer dar, wenn das Klavier erklingt. Die einladende Atmosphäre und die außergewöhnliche Akustik lassen die Menschen hier zusammenkommen.
Auf dem Gelände zwischen den beiden Caritaseinrichtungen St. Martin und St. Anna wurden in Ergänzung zum Sinnespfad und zu den Tastkästen Übungsgeräte für die Mobilität aufgestellt. 124 Arbeitsplätze (St. Martin, St. Anna, Tagespflege mit Hol- und Bringdienst, Menübringdienst) sowie 10 Ausbildungs- und Praktikumsplätze bieten 134 Menschen berufliche Chancen und Einkommen.