Adolf Krämer wurde 1926 in Untersteinbach geboren und verbrachte hier seine Kindheit. Als Jugendlicher erlernte er den Beruf des Werkzeugmachers bei der Firma Kugelfischer in Schweinfurt, wo er bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges arbeitete. Er wurde mit 18 Jahren zur Wehrmacht eingezogen und kam nach dem Kriegsende in Gefangenschaft; dabei musste er drei Jahre in einem Bergwerk schwer arbeiten.

Nach seiner Rückkehr nach Untersteinbach ging Adolf Krämer wieder seiner Arbeit als Werkzeugmacher bei der Firma Kugelfischer in Schweinfurt nach. Er arbeitete dort bis zu seinem 58. Lebensjahr und ging 1984 in Rente. Nebenbei er-lernte er das Handwerk des Büttners, weil auch sein zukünftiger Schwiegervater ein Büttner war. Dabei hatte er seine Ehefrau Lotte kennengelernt. 1952 heiratete das Paar.

Adolf Krämer ist Gründungsmitglied des Schützenvereins in Untersteinbach. Seine Ehefrau Lotte führte den Haushalt und kümmerte sich um den einzigen Sohn (Dietmar). Nebenbei betrieb sie mit Hilfe ihres Mannes ein gut gehendes Café, das weithin bekannte Café Kindshuber, das auch viele auswärtige Gäste aus dem Schweinfurter und Bamberger Raum besuchten.

Das Jubelpaar erfreut sich weitgehend guter Gesundheit.
Allerdings erlitt Adolf Krämer vor zwei Jahren einen Schlaganfall und ist seitdem an den Rollstuhl "gefesselt". Er erträgt seine Behinderung mit Fassung.

Zur diamantenen Hochzeit gratulierten dem Jubelpaar außer Sohn Dietmer und Schwiegertochter Gertrud auch die Verwandten und Bekannten sowie die drei Enkel Markus, Andreas und Stefan. Die Glückwünsche der Gemeinde Rauhenebrach überbrachte Bürgermeister Oskar Ebert. Für den Kreis Haßberge gratulierte stellvertretender Landrat Bernhard Ruß. heki