Diesmal sind wir in der schönen Ortschaft Seidmannsdorf, die zur Stadt Coburg gehört. Seidmannsdorf liegt etwa drei Kilometer östlich von Coburg entfernt. Seidmannsdorf grenzt im Westen an Die Stadt Coburg und an den Coburger Stadtteil Ketschendorf. Im Osten an Rögen und Lützelbuch, und im Norden an Cortendorf und im Süden an Grub am Forst.

Die erste urkundliche Erwähnung Seidmannsdorf ist auf das Jahr 1075 zurückzuführen. Der damalige Ortsname „Sithmarsdorff“ leitet sich wohl vom dem slawischen Eigennamen Zitomirov ab. Das Dorf war ein königliches Gut, das zur Propstei Peter und Paul auf der Veste gehörte und bei der Errichtung des Klosters Saalfeld einbezogen wurde. 1289 verlieh der Abt Theodoricas von Saalfeld dem Ort dem Sonnefelder Zisterziehserinnenkloster. Im Jahr 1291 schickte Papst Nikolaus IV. einen Freiheits- und Beschirmungsbrief an das Sonnefelder Kloster, in dem der Ort Seidmarsdorf genannt wurde. Mitte des 16.Jahrhunderts erfolgte die Reformation.

Im Jahr1632 zog Wallenstein mit seinen Soldaten über Seidmannsdorf und Löbelstein zur Veste Coburg um sie zu belagern. Nach dem Tod von Herzog Albrecht im Jahr 1699 kam Seidmannsdorf als Exlave des Amtes Sonnefeld im Jahr 1705 zu Sachsen-Hildburghausen. 1826 gelangte dem Amt Sonnefeld gemäß dem Teilungsvertrag zu Hildburghausenwieder zu Sachsen-Coburg.

Seidmannsdorf war die erste Gemeinde im Landkreis Coburg, die elektrischen Strom von der 1911 gegründeten Überlandzentrale bezog und sich eine eigene Wasserleitung zulegte.
 

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