Als nächstes geht es über Katschenreuth vorbei an einer alten, bewucherten Scheune, einem Paradies für Vögel, Schmetterlinge und anderem Getier.  
Bei Frankenberg fließen sie zusammen, der Rote und der Weiße Main. Beide haben einen weiten Weg hinter sich. Der Weiße Main entspringt im Fichtelgebirge bei Bischofsgrün und fließt 41 Kilometer bis zur Mainwiege, der Rote Main entspringt im Lindenhardter Forst bei Creussen und fließt 55 Kilometer bis zur Mainwiege.
Direkt in der Nähe über die Wiese träumt die Ruine der Alten Mühle unterhalb von Schloss Steinenhausen vor sich hin.

Das barocke Schloss Steinenhausen oberhalb des Mainzusammenflusses hat eine ausgesprochen bewegte Geschichte hinter sich. Jahrhunderte war es Besitz einer Linie der Freiherrn von Guttenberg.
Erstmals erwähnt wird das „Steinenhaus“, das die Ministerialen von Plassenberg nahe Melkendorf errichtet haben, im Jahr 1316. Zu dieser Zeit war dieses „Steinerne Haus“, ein Wohnturm mit Wehrgraben, wahrscheinlich schon zerstört worden. Im 15. Jahrhundert wurde es wieder als „Burgstall Steinenhausen“  aufgebaut. Ende des 15. Jahrhunderts besaßen die Guttenbergs Steinenhausen. Im 30-jährigen Krieg wurde es schwer in Mitleidenschaft gezogen, aufgrund von Geldknappheit abgerissen und neu erbaut. Vom 1721 bis 1724 errichteten Barockbau durch die Guttenbergs ist heute im Wesentlichen die äußere Schlossanlage geblieben. Bevor das Landesamt für Umwelt dort eine Außenstelle einrichtete, war Steinenhausen nach Kriegsende Entbindungsstation und danach ein Altersheim.

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