Um den Gewinn sinnvoll in Wissen anzulegen, sah man sich motiviert, dem Tropenhaus in Kleintettau einen Besuch abzustatten, von dem man schon viel gelesen und gehört hatte. Die Exkursion gab viel Fantasien und Anregungen für die kreativen Schülerinnen und Schüler. Schon im Vorfeld war für die Gesundheitsernährer klar, es sollte etwas mit gesunder Ernährung zu tun haben. Und schnell war man sich in der Gruppe einig, es sollte eine Führung im Tropenhaus „Klein-Eden“ in Kleintettau sein. Bei der Führung durch das Forschungshaus interessierte vor allem der Anbau der vielen Bananensorten, ebenso wie die Zucht der fast schärfsten Chili der Welt. Die ertragreiche Anpflanzung von Papayas und auch der erst begonnene Anbau der noch unbekannten, aber sehr einzigartig schmeckenden Frucht Lulo, zeigten, dass auch bei entsprechender Anlage in unserer Region ein ökologisch vertretbarer Anbau von exotischen Früchten möglich ist.

Bei der Führung durch die Fischzuchtanlage
erfuhren die Schüler, dass durch die Aquakultur besonders die Überfischung der Meere reduziert werden soll. Die Fische im Tropenhaus, Tilapias, zeichnen sich durch ihr hochwertiges Eiweiß und ihren exzellenten Geschmack aus. Höhepunkt dieser hochinteressanten Exkursion war die Verkostung einiger Früchte. Es war schon ein unvergleichliches Geschmackserlebnis eine Karambole aus Klein-Eden versuchen zu dürfen. Auch die Guave fand viele Fans. Papaya und die Lulo wurden von den „fränkischen Gaumen“ noch als etwas fremd und gewöhnungsbedürftig eingeordnet, aber gut, war der Tenor.
Und so waren sich alle einig, dass man seitens der Schule und der Gruppe der Klasse von Förderlehrerin Karla Förtsch mit dem Tropenhaus und den damit verbundenen Möglichkeiten der Verarbeitung der exotischen Früchte in Verbindung bleiben wolle. Es war ein interessanter Unterrichtstag. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert und waren sehr dankbar für diese Führung und die Wissenserweiterung über exotische Früchte, die man ins Ernährungsprogramm aufnehmen wird.  

eh