Die beiden haben sich vor einigen Jahren zusammengetan und am Rand von Glosberg einen großen Offenstall für momentan ca 190 Milchkühe und ihre Kälber errichtet. Dieser wurde von den Kindern der Löschbande nach Ankunft direkt in Beschlag genommen. Vor allem die Kälbchen hatten es allen angetan und bekamen ungezügelte Streicheleinheiten.

Doch auch interessante Infos bekam die Gruppe durch Joachim Hofmann zu hören, zum Beispiel, dass das Futter der Kühe eine gehäckselte Mischung aus Heu, Stroh, Silage, Mais, Gerste, Raps- und Sojaschrott ist. Ein automatischer Futternachschieber sorgt dafür, dass das Futter in regelmäßigen Abständen wieder Richtung Kühe transportiert wird. Ca 40kg Futter frisst eine Kuh am Tag. Auch der automatische Mistschieber wurde von den Kids genauestens verfolgt und studiert.

Die Kühe in Glosberg sind in Hochleister und Niedrigleister aufgeteilt und geben pro Melkgang im Schnitt ca 25 Liter Milch.
Hierzu gehen sie zu den Melkzeiten selbstständig in den Melkstand, werden dort abgemolken und gehen zurück in den ihren Stall. Die Milch wird in einem Milchtank, der bis zu 12000 Liter Milch fassen kann gesammelt und gekühlt und von dort jeden 2. Tag durch den Milchwagen abgeholt.

Einen extra Bereich haben die Kühe, die kurz vor dem Kalben stehen. Und prompt kam auch ein neues Kälbchen während des Besuchs der Kinder auf die Welt. Ein weiteres Highlight also! Elf Kälbchen hat die älteste Kuh Nadine übrigens schon geboren.

Zum Abschluss konnten die Kids noch frische Milch probieren, sich mit Butterbroten stärken und den überaus interessanten und kurzweiligen Tag in Glosberg ausklingen lassen.
 
Judith Suffner