Mit großem Eifer waren drei Grundschulklassen bei einer Wasserpump-Aktion anlässlich des Weltwassertags am Säumarkt an der Handschwengelpumpe zu Gange. Jeder wollte zeigen, welche Kraft er hat, um einen Zehn-Liter-Eimer schnell vollzupumpen.
BN-Kreisvorsitzender Anton Reinhardt informierte, dass der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch eines Bundesbürgers 120 Liter betrage, also etwa zwölf volle Haushaltseimer. Das sei immerhin weniger als ein Amerikaner, der doppelt so viel am Tag verbrauche, ein Bewohner Dubais habe jedoch den negativen Weltrekord mit durchschnittlich 500 Liter Trinkwasser am Tag - und das in einer grundwasserarmen Gegend.
Das Wassersparpotenzial sei auch bei uns noch lange nicht erschöpft. Lediglich drei Liter brauche der Mensch zum Kochen und Trinken; 20 Liter brauche man zum Wäschewaschen, zehn Liter für die Körperpflege. Fürs Spülen, Putzen und den Garten werden etwa 20 Liter benötigt, 30 bis 40 Liter des kostbaren Nasses wanderten dagegen bei uns in die Klospülung. Reinhardt rief deshalb zum Wassersparen auf: "Anstatt ein Vollbad mit 150 bis 200 Liter zu nehmen, genügt doch auch ein Duschbad mit 20 bis 40 Litern, um sich von Kopf bis Fuß zu waschen."


Augen auf beim Gerätekauf!

Auch beim Anschaffen neuer Haushaltgeräte, wie etwa Geschirrspüler oder Waschmaschine, sollte auf sparsamen Wasserverbrauch geachtet werden. BN-Ortsgruppenvorsitzender Günter Lutz mahnte: "Eine schadhafte Wasserhahndichtung sollte umgehend ausgetauscht werden, denn sie verursacht pro Stunde schon einen Wasserverlust von einem Liter, das sind pro Jahr 9000 Liter kostbares Trinkwasser!" Außerdem lohne es sich, Regenwasser in Tonnen und Zisternen zu sammeln. are