Das Abschlussdenkmal für das Flurbereinigungsverfahren Wiesenfeld 2 im Landkreis Main-Spessart wird Dierk Berthel aus Rannungen verwirklichen. Unter sechs eingereichten Entwürfen entschied sich eine Kommission für das Werk des Steinbildhauers aus dem Landkreis Bad Kissingen, der auch Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Unterfranken ist.


Wappen und Schäferbetriebe

Auf einem Querbalken aus Kalk- und Sandsteinen sind drei liegende Lämmer aus rotem Sandstein platziert. Die Zwischenräume dienen als Sitzgelegenheit. Der Künstler spricht mit seinem Entwurf auf das (Gottes)-Lamm im Wappen von Wiesenfeld an, verweist auf die drei Schäferbetriebe im Ort und sieht in seinem Werk auch einen philosophisch-religiösen Aspekt. Mit dem Kunstwerk würdigen die Teilnehmergemeinschaft und die Stadt Karlstadt das kurz vor dem Abschluss stehende Wiesenfelder Flurbereinigungsverfahren. Zu stehen kommt die Lämmer-Sitzbank an einer Feldspitze an der Straße nach Rettersbach, von wo aus eine weite Sicht über die Feldflur möglich ist. Endgültige Details will der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft mit Berthel persönlich klären.
Jeder Künstler hatte beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) ein Modell im Maßstab 1:10 einzureichen, dazu eine Erläuterung und eine Kostenberechnung. In Wiesenfeld haben sich das ALE und die Stadt Karlstadt geeinigt, jeweils 8000 Euro auszuloben. Die Stadt wird zudem das Fundament erstellen.