Die Sparkasse Kulmbach-Kronach, die nach einem Corona-Verdacht bei einem Mitarbeiter mehrere Filialen vorsorglich geschlossen hatte, hat gestern Entwarnung gegeben. Der Ersttest bei dem Mitarbeiter sei positiv gewesen, der zweite Test jedoch negativ.

Sowohl bei allen angeordneten als auch bei allen freiwilligen Tests gebe es derzeit keinen positiven Fall (aktuell circa ein Drittel von insgesamt 100 vorliegend). Die vom Gesundheitsamt angewiesene Quarantänemaßnahme bei den sog. Kontaktpersonen-I bleibe nach jetzigem Stand aber weiterhin gültig. Hiervon betroffen seien circa 30 Mitarbeiter.

"Nach derzeitigem Stand öffnen ab Montag, 03.08.2020, wieder alle unsere vorübergehend geschlossenen Filialen, da dann alle Testergebnisse vorliegen. Damit war nur an drei Tagen der reguläre Geschäftsbetrieb in den Geschäftsstellen ,eingeschränkt'. Alle unsere Mitarbeitenden, die von dieser vorsorglichen Maßnahme betroffen waren, waren weiterhin im Homeoffice tätig und für unsere Kunden telefonisch erreichbar", heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Schutz der Mitarbeiter und der Kunden werde auch zukünftig oberste Priorität in der Sparkasse haben. Die aktuelle Situation zeige, dass im Umgang mit dem Coronavirus weiterhin höchste Vorsicht geboten ist. Man werde die technischen Möglichkeiten über Video- und Telefonkonferenzen, die die Tätigkeit im Homeoffice erleichtern, weiterhin intensiv nutzen. Hiervon profitierten auch Teilzeitkräfte. Wörtlich heißt es: "Der weitere Ausbau der Homeoffice-Möglichkeit wird ein zentraler Baustein der Arbeitswelt von morgen auch in unserer Sparkasse sein." red