Zu einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 2. Juni, um 18 Uhr in der St.-Otto-Kirche in Herzogenaurach ist die ganze Bevölkerung eingeladen. Dieser Gottesdienst wird in der Form der "Thomasmesse" gefeiert. Diese Messe hat ihren Namen vom Apostel Thomas, dem Zweifler unter den Jüngern Jesu. Er brauchte zu seinem Glauben auch etwas zum Anfassen und Erleben. Vielen Menschen geht es heute ähnlich. Deshalb lassen sich viele heutige Menschen von dieser Gottesdienstform ansprechen, weil auch Fragen und Zweifel ihren Platz in diesem Gottesdienst haben.

Anders als bei den normalen Gottesdiensten gibt es die sogenannte "Offene Zeit", 20 bis 30 Minuten mitten im Gottesdienst, in denen die Gottesdienstbesucher besondere Angebote an unterschiedlichen Stationen im Kirchenraum wahrnehmen können: thematische Vertiefungen, Aufschreiben von persönlichen Gebetsanliegen, stilles Gebet mit Kerzen, ein persönlicher Segenszuspruch. Von diesen Angeboten sucht jeder Besucher das aus, was ihm in seiner persönlichen Situation gerade guttut. Die Frauen und Männer in der Vorbereitungsgruppe haben als Thema für diesen Gottesdienst "Alle sollen ‚eins‘ sein" ausgesucht und passende Stationen gestaltet. red