Herzogenaurach — Um 7.28 Uhr erhielt die Polizei Herzogenaurach Mitteilung über einen Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2263, Abzweigung Welkenbach. Auf dem Weg zur Unfallstelle kam zwei Minuten nach der ersten Meldung eine weitere, dass sich an der gleichen Stelle ein zweiter Unfall ereignet hat.
Die 28-jährige Fahrerin eines Audi A 3 aus Hammerbach wollte von Welkenbach kommend nach links in die Nordumgehung einfahren. Dabei übersah sie den Polo einer 41-Jährigen aus dem Aurachtal und kollidierte mit ihm im Einmündungsbereich.
Durch den Zusammenstoß drehte sich der Polo um die eigene Achse und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Die Unfallverursacherin landete mit der vorderen rechten Seite an der Leitplanke. Es dauerte nicht lange, bis ein 59-jähriger Falkendorfer mit seinem Meriva aus Richtung Falkendorf kommend auf den Audi auffuhr.
Im Klartext heißt dies, dass die Fahrerin des Audis zum einen Unfallverursacherin und zum zweiten Unfallgeschädigte ist. Verletzt wurde bei beiden Unfällen niemand, an den Fahrzeugen entstand teilweise erheblicher Schaden. Die Polizei bezifferte ihn mit etwa 1500 Euro am Polo und etwa 5000 Euro am Opel Meriva. Beim Audi liegt der Schaden im Frontbereich bei etwa 2000 Euro. Durch das auffahren des Opels auf das Heck entstand jedoch wirtschaftlicher Totalschaden da der Rahmen des Fahrzeuges erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Trotz des zur Unfallzeit herrschenden Berufsverkehrs kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen, da die Fahrbahn an dieser Stelle durch die Abbiegespur ziemlich breit ist. RK