Schwebenried — Der Aufstiegs-Schwung scheint bei der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach ein bisschen verpufft zu sein. Im Duell Aufsteiger gegen Bayernliga-Absteiger hatte die Heimelf in der Fußball-Landesliga Nordwest gegen den SV Memmelsdorf wenig zu bestellen. Mit 2:0 gewannen die Oberfranken im Schwemmelsbacher Wiesengrund-Stadion völlig verdient.
"Das Glück, das wir am Anfang hatten, wendet sich nun ein bisschen gegen uns", sagte DJK-Trainer Thorsten Büttner. Zumal auch Keeper Niko Herold nach einem Zusammenprall mit Memmelsdorfs Manuel Schwarm von Leon Hartmann ersetzt werden musste (69.). Die Hausherren gingen die Partie überraschend defensiv an. "Ich hatte Schwebenried ganz anders erwartet", gab SVM-Coach Rolf Vitzthum zu. Dass die DJK in der Verteidigung die Vierer- zur Fünferkette werden ließ, machten den Gästen zu schaffen. Die Folge: eine ereignislose erste Halbzeit.

Weißenbacher trifft den Pfosten

Ohnehin kam die DJK binnen 90 Minuten nur einmal gefährlich vors Gäste-Gehäuse: Felix Zöller hätte im Strafraum selbst abschließen müssen, legte aber quer zu Manuel Weißenbacher, doch der traf nur den Innenpfosten (83.). "Vor drei Spielen wäre der ins Tor und nicht ins Feld zurück", sagte Büttner. Es wäre das 1:1 gewesen, denn Memmelsdorf erspielte sich nach dem Wechsel zahlreiche Chancen, Philipp Grasser nach einer Ecke (78.) und Peter Koch nach tollem Solo (87.) nutzten zwei davon. "Fußball in Memmelsdorf macht wieder Spaß", meinte SVM-Coach Vitzthum zufrieden. vh