Richtungsweisender Schritt von Kidro e. V: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden einstimmig diverse Satzungsänderungen verabschiedet, deren Kernstück die neue Konfiguration der Vorstandschaft ist. An der Spitze des Bad Kissinger Vereins für niedrigschwellige Hilfen stehen demnach zwei gleichberechtigte Vorsitzende. Weiterhin sind mehrere Beisitzer und ein Vertreter des Personals in der Vorstandschaft vorgesehen. Als beratende Mitglieder fungieren die Vertreter von Stadt, Landkreis und Wohlfahrtsverbänden. Wenn die veränderte Satzung Rechtsgültigkeit erlangt hat, sollen auf dieser Basis die im zeitigen Frühjahr 2017 anstehenden Neuwahlen abgehalten werden.
Damit gibt Kidro - wie viele andere Vereine auch - die traditionelle Form einer Vereinsvorstandschaft (1. und 2. Vorsitzender, Kassier, Schriftführer) auf und "gestaltet den Verein zukunftstauglich", erklärte Vorsitzende Eva Matthies.
Sie ging auf die personelle Situation des Vereins ein. Krankheitsbedingte längerfristige Ausfälle in den Arbeitsbereichen seien nahezu ohne Einschränkungen kompensiert worden. Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich im vereinseigenen Möbellager Sofa ab. Nachdem sich der Verein und der Geschäftsführer einvernehmlich getrennt hatten, sind die "Geschäfte des Vereins in vollem Umfang weitergelaufen", so Eva Matthies. Nicht zuletzt, "weil alle, die im Verein tätig sind, sich gemeinsam engagiert haben."
Jochen Keßler-Rosa, Vertreter der Wohlfahrtsverbände in der Kidro-Vorstandschaft, stellte die Vereinsfinanzen dar. Fazit seiner Ausführungen: "Die Lage ist stabil, der Verein hat Boden unter den Füßen."