Der Post-SV Bamberg (7.) hat in der Tischtennis-Oberfrankenliga nach einem verpatzten Saisonstart in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem überraschenden Aus im Pokalwettbewerb gewannen Zebunke, Brall & Co. mit 9:4 beim Schlusslicht ASV Marktleuthen.
Roland Lorek/Michael Schäfer brachten ihr Team mit einem 3:0-Sieg über Radek Sys/Dominic Oettmeier in Führung. Christian Raum/Jürgen Rädlein fanden kein Mittel gegen das druckvolle Angriffsspiel von Jaroslav Kolmschlag/Josef Spulka und verloren in drei Sätzen. Stefan Brall/Klaus Mehl unterbanden die Taktik von Steffen Langer/Daniel Friess und siegten mit 3:1. Michael Schäfer setzte auf eine aggressive Strategie und durfte sich über ein 3:1 gegen Radek Sys freuen.
Roland Lorek lernte aus seiner 2:3-Niederlage gegen Steffen Langer, was er besser machen muss. Aggressiv ging Stefan Brall gegen Jaroslav Kolmschlag zu Werke. Er trotzte dem Marktleuthener einen 3:2-Sieg ab. Christian Raum gewann ebenso mit 3:1 gegen den derzeit schwächelnden Josef Spulka. Ersatzspieler Klaus Mehl nutzte seine Chance gegen Daniel Friess mit einem 3:0. Jürgen Rädlein startete gegen Dominic Oettmeier mit dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" und siegte gegen den Marktleuthener Neuzugang mit 3:2.
Roland Lorek unterlag Radek Sys mit 0:3. Michael Schäfer baute in seiner zweiten Partie auf seine Konterstärke und brachte mit seinem 3:1-Sieg über Steffen Langer die Bamberger mit 8:3 Punkten in Führung. Christian Raum konnte der Härte seines Gegners Jaroslav Kolmschlag im Entscheidungssatz nicht mehr standhalten und verlor mit 2:3. Stefan Brall war im mittleren Paarkreuz eine Macht und siegte gegen Josef Spulka klar mit 3:0. Dieser Sieg bedeutete gleichzeitig den 9:4-Endstand für die "Postler". sb