Über Skype oder Zoom ... kann man eine Besprechung abhalten, aber keine Ensemble-Probe, schreibt Thomas Hammer, Vorsitzender des Hemhofener Zupfmusikensembles "Musica a corda". Deswegen habe nach einem Vierteljahr probenfreier Zeit die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration vom 5. Juni (siehe https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php), die besagt, dass das gemeinsame Üben und Proben von Instrumentalmusik in Gruppen von höchstens zehn Personen inklusive Leiter ab dem 8. Juni unter Auflagen wie-der möglich ist, bei den Musikern für kreative Unruhe gesorgt. Ein Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Probenbetriebs wurde erstellt, und schon am Montag, 8. Juni, gab es einen Testlauf für eine gemeinsame Probe mit Schutzmasken und Sicherheitsabstand, heißt es in einem Bericht des Vereins. Trotz dieser Schutzmaßnahmen habe es allen Teilnehmern große Freude bereitet, sich endlich wieder zum gemeinsamen Musizieren zu treffen.

Zwei getrennte Gruppen

Da die Auflagen das Zusammenkommen des gesamten Orchesters nicht erlauben, treffen sich seit dieser Woche immer Montag und Mittwoch ab 19.30 Uhr zwei Teilgruppen von jeweils maximal acht Spielern unter der musikalischen Leitung von Iris Hammer im Vereinsraum der Musikschule Hemhofen. Die Teilnahme werde - unterstützt durch digitale Medien - verbindlich organisiert.

So könne man sicherstellen, dass die Mitglieder des Orchesters ausreichend gut vertreten sind und gleichzeitig die gesetzlich vorgegebene Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an thomas.hammer@musica-a-corda.de. red