Zum Bericht "Weniger Halte in Kersbach" vom 24. Juni:

Mit Entsetzen entnehme ich aus der Zeitung, dass mit dem neuen Fahrplan weniger Züge in Kersbach halten sollen. Ist es wirklich so, dass wir als "Belohnung" für all die Belästigungen während der Bauphase wieder ins letzte Jahrzehnt zurückkatapultiert werden und statt des Halbstunden- wieder den Stundentakt bekommen? Wegen eines Baufehlers geht es um eine einzige Minute, die ausgerechnet zum Nachteil der Kersbacher Fahrgäste eingespart werden soll.
Angesichts der Dauer-Verspätungen der S-Bahn mit bis zu zehn Minuten ist diese einzige Minute geradezu ein Hohn. Kann man sich bei der Streichung der Halte nicht wenigstens zum Beispiel mit Bubenreuth abwechseln, wie es in Vor-S-Bahn-Zeiten schon der Fall war?

Klaus-Dieter Barnickel
Forchheim-Kersbach