Im Pfarrheim Stegaurach hat die 13. Mitgliederversammlung des Vereins "Zukunft für Menschen in Südindien" stattgefunden. Der Verein mit Sitz in Stegaurach besteht seit zwölf Jahren und unterstützt Hilfsprojekte in Südindien, vor allem die Vermittlung von Kinder- und Seniorenpatenschaften sowie Patenschaften für die Ausbildung zur Krankenschwester. Daneben gibt es finanzielle Hilfen für Hausbau, Schulen, Toilettenanlagen, Blinde, Frauengruppen und vieles mehr.

In der Versammlung berichtete der Versammlungsleiter über die verschiedenen Veranstaltungen des Vereins im Jahr 2019 und auch über die aktuelle Corona-Lage in der vom Verein unterstützten Region in Südindien.

Dramatische Situation

Die Situation ist aktuell sehr dramatisch, es gibt sehr viele Infizierte und das öffentliche Leben ist nahezu lahmgelegt. Das Problem ist, dass viele Arme, die eigentlich nur von Tagelöhnerarbeiten leben, nun gar keine Einnahmen mehr haben. Eine Hungersnot droht. Der Verein versucht, durch Spendenaktionen das Leid der Menschen zu lindern. Schatzmeisterin Christine Höllein berichtete über die aktuellen Zahlen des Vereins: 138 Mitglieder, 1318 Kinderpatenschaften, 432 Seniorenpatenschaften, 103 Ausbildungspatenschaften zur Krankenschwester. Die Spendeneinnahmen insgesamt betrugen in 2019 rund 350 000 Euro.

Nach der Entlastung des Vorstands durch die Kassenprüfer erfolgten turnusgemäß die Neuwahlen. Zum neuen Ersten Vorstand wurde Andreas Höllein gewählt, neuer Erster stellvertetender Vorstand wurde Manfred Freitag, als Zweiter stellvertretender Vorstand wurde Walter Ries wiedergewählt. Christine Höllein wurde als Schatzmeisterin wiedergewählt, neue Schriftführerin ist Yvonne Adler.

Neue Kassenprüfer sind Walter Bleier und Alfred Kahlert. Als Beiräte wurden Elisabeth Riedel und Jochen Schubert wiedergewählt.

Dank an Ausgeschiedene

Der neue Vorstand bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Gerhard und Ulrike Albert für ihre langjährige äußerst engagierte und erfolgreiche Arbeit. Er bedankt sich zum Schluss auch bei allen Mitgliedern, Pateneltern und Förderern für ihre zum Teil langjährige Unterstützung. Ohne sie alle wäre diese sinnvolle und erfolgreiche Arbeit nicht möglich. red