Am 23. April 1959 meldete der Aischtalbote einen tödlichen Verkehrsunfall. Der Knecht der Heil- und Pflegeanstalt Gremsdorf, Heinrich Ruß, fuhr mit seinem Bulldog in der Nähe des früheren Reichsarbeitsdienstlagers über die Bahngleise, um auf eine Wiese zu kommen. Dabei muss er das Herannahen des Zuges, der hinter ihm her nach Höchstadt fuhr, überhört haben. Der Bulldog und sein Anhänger wurden von der Lokomotive erfasst und auseinandergerissen. Der Fahrer selbst war völlig überrascht und wurde schwer am Hinterkopf verletzt. Fast gleichzeitig kamen zwei Geistliche von Höchstadt und Gremsdorf an die Unfallstelle und spendeten dem Sterbenden die letzte Ölung.

Das Wegekreuz wurde noch 1959 von der Familie Ruß an der B 470 zwischen Höchstadt und Gremsdorf errichtet. Inschrift: "Im Kreuz ist Heil! Hier verunglückte am 22.04.1959 unser lieber Sohn und Bruder Heinrich Ruß." red