Eine neue Kaninchen-Seuche, die sogenannte RHDV-2-Krankheit, war das wichtigste Thema des vergangenen Jahres auch beim Kleintierzuchtverein in Wollbach. Es sei viel diskutiert worden, und es habe viele Empfehlungen und unterschiedliche Auffassungen vom Verband und den Tierärzten gegeben, hieß es in der Jahreshauptversammlung. Für viele Züchter sei die Situation ein einziges Chaos gewesen, das sich mittlerweile allerdings etwas beruhigt habe, da es jetzt klare Richtlinien und auch den entsprechenden Impfstoff gebe.
Vorsitzender Arthur Zehe berichtete, dass der Verein derzeit 36 Mitglieder im Hauptverein hat, neun Frauen in der Frauengruppe und einen Jugendlichen, was Jugendleiter Erich Wehner bedauerte.


Nur noch ein Jugendlicher

Leider habe bei der Gemeinschaftsschau mit Nüdlingen im Vereinsheim Nüdlingen kein Züchter aus Wollbach seine Tiere ausgestellt, so Arthur Zehe.
In seinem Kassenbericht erläuterte Egon Kessler die Einnahmen und Ausgaben. Zuchtwart Winfried Sell berichtete, dass die züchterischen Aktivitäten weitgehend zum Stillstand gekommen sind. Der Zuchtbuchführer berichtete, dass vom Tätowiermeister 44 Tiere von erwachsenen Züchtern tätowiert worden sind. Die Vorsitzende der Frauengruppe, Karola Wehner, zog eine Bilanz, und über den Kassenstand berichtete Brigitte Kiesel. Nachdem noch die Termine für das laufende Jahr festgelegt worden waren, endete die Versammlung. red