Mit 1700 Kilometern ist sie eine der längsten und höchsten Trekkingrouten der Welt. Die Strecke führt vom Kanchenjunga Base Camp im Osten Nepals über zahlreiche Pässe, von denen einige mehr als 6000 Meter hoch sind, bis zum tibetischen Grenzort Hilsa im Westen des Landes an der Grenze zu Tibet/China. Die Rede ist vom Great Himalaya Trail. Dazwischen liegen nicht nur die bekannten Trekkinggebiete wie Solo Khumbu (Mt. Everest), Langtang oder Annapurna, sondern auch die unzugänglichen, wüstenähnlichen Regionen Upper Dolpo und Mugu. Gebiete, die, ob ihrer Unzugänglichkeit und Abgelegenheit, bis heute nur wenige Touristen besucht haben, und in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.
Bewältigt hat diese gewaltige Wegstrecke 2012 die gebürtige Münchnerin Gerda Pauler. Sie kommt am Mittwoch, 22. Februar, um 19 Uhr nach Coburg ins Pfarrzentrum St-Augustin, Obere Klinge 1a, und schildert in einem Multivisionsvortrag ihre Eindrücke, Erfahrungen aber auch die Ängste und Anstrengungen auf der vier Monate währenden Tour.
Mit ihren Eltern unternahm die heute 59-Jährige bereits vor dem Schuleintritt Touren in die Alpen. Auch bei ihren späteren Reisen standen für sie die Berge
im Mittelpunkt. Die Liebe und Leidenschaft für den Himalaya und dessen Menschen und Kulturen entdeckte sie bereits in den 80er Jahren. Bis heute unternahm sie etwa 20 Reisen in diese Region; nicht nur nach Nepal, sondern auch nach Nordindien und Pakistan.
Seit 2007 lebt Gerda Pauler in Oslo, wo sie als Sozialpädagogin unter anderem mit autistischen Kindern und Jugendlichen arbeitet. Gerda Pauler engagiert sich selbst seit etwa vier Jahren für die Autism Care Nepal Society, eine 2008 von nepalesischen Eltern ins Leben gerufene Organisation, die sich um die Belange autistischer Kinder in Nepal kümmert.
Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei. red