Der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt spendete der Schweinfurter Tafel 5750 Euro. Verwendet wurde das Geld, um alleinerziehenden Müttern und Familien mit mehreren Kindern

in der Corona-Krise unter die Arme zu greifen und ein warmes Essen zu ermöglichen.

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Schweinfurter Tafel e.V., Ernst Gehling, entwickelte die Präsidentin des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt, Doris Engelhardt, eine Strategie, um einerseits Alleinerziehende und Familien mit Kindern und andererseits die bis vor kurzem geschlossene Gastronomie zusammenzubringen. "Durch diese Idee entstand eine Win-win-Situation für beide Seiten. Wir erstanden bei mehreren Gastronomiebetrieben Gutscheine im Wert von je 10 Euro, die Tafel organisierte die Ausgabe an Bezugsberechtigte Bedürftige", erläutert Zonta-

Präsidentin Doris Engelhardt das Vorgehen. Die Aktion stieß auf eine große Resonanz, und nach der Anschubfinanzierung von 2000 Euro aus der Club-Kasse gingen innerhalb kurzer Zeit weitere über 3000 Euro an Spenden ein - teils von Mitgliedern des Clubs, teils von Privatleuten, die diese gute Aktion unterstützen wollten. "Auch die teilnehmenden Gastronomiebetriebe brachten sich mit einem eigenen zusätzlichen Engagement ein und weiteten diese Aktion aus", freut sich Zonta-Präsidentin Doris Engelhardt über den Einsatz der von der Krise ebenfalls sehr stark gebeutelten Gastronomie. "Neben der Unterstützung von alleinerziehenden Müttern und Familien mit Kindern wollten wir mit dieser Aktion aber auch die Schweinfurter Bevölkerung wachrütteln, die verbleibenden gastronomischen Angebote zu nutzen, damit auch nach der Öffnung der Betriebe weiterhin ein breites gastronomisches Sortiment in Schweinfurt zu finden ist." Tafel-Vorsitzender Ernst Gehling freute sich sehr über das Engagement des Zonta-Clubs und dankte der Präsidentin stellvertretend für alle, die sich an dieser Aktion beteiligt hatten. "Für die Menschen, die dringend Unterstützung brauchen, war es teilweise wie Ostern und Weihnachten zusammen; alle waren dankbar, überrascht und sehr erfreut", betont Ernst Gehling. "Wir haben sehr viele glückliche Gesichter gesehen. Es war eine überragende Aktion, weil ein Signal gesetzt wurde. Die Tafeln wurden wieder wahrgenommen, da sie sonst oft als überflüssig betrachtet werden. Hier konnte auf eine gute Art zwei Bedürfnisse verknüpft werden, Gastronomie und Alleinerziehende, bzw. Familien mit Kindern bei den Tafeln. Denn gerade auch die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass man selbst bedürftig wird und auf die Tafeln angewiesen ist. Schon jetzt gibt es 4500 Bezugsberechtigte bei der Schweinfurter Tafel." Die Präsidentin des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt, Doris Engelhardt, zog ein äußerst positives Fazit: "Die beteiligten Gastronomiebetriebe haben sich alle etwas Zusätzliches für die Empfänger einfallen lassen." red