Schwarzarbeit im Visier: Das Risiko für Baufirmen im Landkreis Haßberge, bei illegalen Praktiken vom Zoll erwischt zu werden, ist leicht gesunken. Davon geht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) aus. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf Angaben des Bundesfinanzministeriums, das für Zollkontrollen zuständig ist. Auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) nannte das Ministerium konkrete Zahlen: Danach leitete das auch für den Kreis Haßberge zuständige Hauptzollamt Schweinfurt 2018 in der gesamten Region 307 Ermittlungsverfahren wegen hinterzogener Steuern oder geprellter Sozialabgaben auf dem Bau ein - das sind 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Schaden belief sich auf rund 8,1 Millionen Euro, wie die Gewerkschaft mitteilte. Insgesamt kontrollierten die Zöllner im vergangenen Jahr 285 Bauunternehmen (minus 2,4 Prozent zu 2017). red