Zum Leserbrief "Ein Eigentor" vom 28. Januar über den Bericht "Schönfelder greift Kirschstein an":

Dass die Leserbriefschreiberin tief enttäuscht darüber ist, dass jener Bürgerentscheid gegen die Initiatoren ausgegangen ist, kann man ja verstehen. Inakzeptabel dagegen ist es, wenn sie aus dem Ausgang dieses Entscheides einen Auftrag an die Politik ableiten will, die Bebauung zu stoppen. Als Demokrat(in) sollte man sich an demokratisch und gesetzeskonform zustande gekommene Entscheidungen halten und nicht dagegen polemisieren.
Und nun noch eine Anmerkung zur Rolle von OB Uwe Kirschstein (SPD) in dieser Sache: Nach dem Entscheid wird er zitiert, dass der Beschluss besteht und jetzt alles seinen Gang geht und man habe den Auftrag, das Gebiet dort zu entwickeln. Das alles ist über neun Monate her, geschehen ist seitdem leider nichts, außer Aussagen Kirschsteins, dass Reuth nicht an erster Stelle stehe (anlässlich der Bürgerversammlung am 31. Oktober 2016 in Reuth) u. ä.
Wie kann man angesichts dieser Tatsachen Udo Schönfelder (CSU) Vorwürfe machen, er schösse ein Eigentor etc.? Es muss ihm als Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat schon erlaubt sein, auf zögerliche Abwicklungen hinzuweisen!
Ich appelliere hier nochmals an alle Verantwortlichen, den Stadtratsbeschlüssen endlich Taten folgen zu lassen!
Elsbeth Gronauer
Forchheim-Reuth