Wie sollen in Zukunft Zisternen bei der Berechnung der Abwassergebühren berücksichtigt werden? Um diese Frage ging es nochmals in der Sitzung des Rannunger Gemeinderats. Die Verwaltung hatte eine relativ komplizierte Regelung vorgeschlagen, um vor allem die Nutzung von Regenwasser, das im Haushalt verbraucht und dann in die Kanalisation eingeleitet wird, zu berücksichtigen.


Kein Überlauf in den Kanal

Auch sollte das Regenwasser, das vom Dach in die Zisterne fließt und dann im Garten versickert, oder dort verwendet wird, Gebühren mindernd berücksichtigt werden. Der Zweite Bürgermeister Werner Keller (Rannunger Bürgerliste) schlug vor "gar nichts machen, keine Zisterne berücksichtigen. Es gibt sowieso nur wenige Leute mit einem Brauchwasser-Anschluss."
Schließlich wurde beschlossen, Zisternen nicht zu berücksichtigen. Sollten sie keinen Überlauf in den Kanal haben, könnten sie allerdings gemeldet werden. Der Baum auf der linken Seite der Feuerwehrausfahrt in der Schweinfurter Straße bleibt zunächst stehen, wird aber unten gestutzt.


Baum bleibt stehen

Gemeinderat Daniel Weigand (CSU/ FW Rannungen) hatte beantragt, den Baum zu fällen, da er bei der Ausfahrt von Feuerwehrfahrzeugen die Sicht behindere. "Es ist schade, dass man den Baum fällen muss", bedauerte Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU/ FW Rannungen). Gemeinderat Harald Klopf (Rannunger Bürgerliste) wollte dem Baum jedoch eine Chance geben. Werner Keller stimmte ihm zu. "Rannungen hat mit seinen Bäumen und Rosen eine der schönsten Ortsdurchfahrten im Landkreis", stellte er fest, und die müsse man erhalten. Yvonne Seufert (Rannunger Bürgerliste) und ihre Kollegin Sybille Büttner stimmten für den Erhalt des Baumes. "Abschneiden auf Höhe, wenn das nichts bringt, dann muss der Baum halt weg", meinte Harald Klopf. Darauf einigte sich der Rat bei einer Gegenstimme.