Wegen des unbeständigen Wetters verlegten die Verantwortlichen des Kreisjugendzeltlagers für Rassekaninchen- und Rassegeflügelzüchter dieses kurzerhand in die Bayernhalle, so dass die rund 100 Kinder und Betreuer ein trockenes Wochenende im Pausenhof und in der Pausenhalle verbringen konnten. Das Jugendzeltlager wurde umbenannt in "Jugendcamp" und bereitete genau so viel Freude und Spaß für die Kinder und Jugendlichen wie die Jahre zuvor auf dem Bad Rodacher Zeltplatz. Das schöne Ambiente am Waldbad fehlte allerdings. Dafür war es in der Bayernhalle trocken und es mussten keine Zelte auf- und abgebaut gebaut werden.
Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der offiziellen Eröffnung des 44. Jugendlagers teil. Die Kinder und Jugendlichen kamen aus Ober-, Mittel-, Unterfranken und Oberbayern sowie aus Thüringen. Kreisjugendleiterin für Rassekaninchen Christine Hänel begrüßte den Landrat und Schirmherrn Michael Busch und eine ganze Reihe von weiteren Ehrengästen. Vom Kreisvorstand für Rassegeflügelzüchter sprach Matthias Faber ein Grußwort. Die Ehrengäste bedankten sich bei der Familie Hänel für die jahrelange hervorragende Organisation und Ausrichtung des Pfingsttreffens der Züchterjugend.
Hauptinitiatorin Christine Hänel richtete zum zehnten Mal das Jugendzeltlager mit aus. Peter Hänel bedankte sich für die Hilfe und Unterstützung aller Helfer mit den Worten: "Ohne rührige Mannschaft im Hintergrund wären die Zeltlager nicht zu stemmen." Die Kinder hörten geduldig den zahlreichen Grußwortrednern zu, was zu bewundern war. Neben den Dankesworten und Wünschen gab es auch Spenden von den Ehrengästen. Landrat Michael Busch überbrachte seine Grüße für das Zeltlager ohne Zelt musikalisch und eröffnete das "Jugendcamp" offiziell.
Am Samstag gab es noch eine Wanderrallye durch die Stadt. Mit Spielen und Basteln sowie einem Lagerquiz ging der Samstag gemütlich zu Ende.
Die Jugendlichen erhielten interessante Informationen über die Geflügelaufzucht. Als Attraktion wurde ein Tanzworkshop angeboten. Die Kanin-Hop-Gruppe aus Weitramsdorf zeigte, was ihre Kaninchen alles können. Kinder und Betreuer speisten gemeinsam. Alle versicherten, es schmecke ihnen hervorragend. Am Montag hieß es aufräumen und Abschied nehmen. Einige Teilnehmer wussten schon, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Karin Günther