Zeitlofs — Das Landratsamt Bad Kissingen sähe es positiv, dass auch im Haushaltsjahr 2014 wiederum keine Neuverschuldung erfolge, berichtete Zeitlofs Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) in der letzten Marktgemeinderatssitzung. Das Landratsamt habe gegen den Erlass der Haushaltssatzung 2014 keinerlei Bedenken. Da auch in den Finanzplanungsjahren 2015 bis 2017 keine Kreditaufnahmen vorgesehen seien, werde sich die Verschuldung des Marktes Zeitlofs bis zum Ende des Finanzplanungszeitraumes auf rund 1,309 Millionen Euro verringern.

Warten auf weitere Angebote

Die Vererdungsbecken der Kläranlage Detter werden seit sieben Jahren mit Klärschlamm befüllt. Sie sind mit Schilf bepflanzt. Ein Becken ist voll und muss geleert werden. Es liegen Angebote vor für die Verwertung in der Landwirtschaft und für die Verwertung in der Rekultivierung. Im nächsten Jahr müsse dann das andere Becken geleert werden. Für diese Leerung fehlten noch einige Angebote. Der Rat ermächtigte den Bürgermeister daher, nach Eingang der restlichen Angebote, den Auftrag an den Wenigstbietenden zu vergeben.

Drainage verlegt

Im alten Teil des Friedhofes gab es in der Vergangenheit öfters Probleme mit hohem Grundwasserstand. Nach der Erstellung eines hydrogeologischen Gutachtens wurde im Feldweg südlich des Friedhofes eine Drainage verlegt. Der Grundwasserstand im alten Friedhofsteil müsse nun längerfristig beobachtet werden. Die Urnenbeisetzungen in vorhandenen Gräbern im alten Friedhofsteil sind weiter möglich.
Zur Anlegung von Rasenreihengrabstätten gab Bürgermeister Wilhelm Friedrich einige Erläuterungen. Der Grabstein könnte die Maße 50 mal 40 Zentimeter, bei einer Stärke von zwölf Zentimetern, haben. Die Grabsteine würden liegend ebenerdig in die Erde eingelassen. Eine Bepflanzung der Gräber entfalle. Die Pflege der Rasengräber würde der Markt Zeitlofs übernehmen. Der Marktgemeinderat steht der Anlegung von Rasenreihengrabstätten positiv gegenüber. Er bat die Bürger, sich hierzu zu äußern. In einer der nächsten Sitzungen werde über die Satzung beraten.
Bürgermeister Wilhelm Friedrich gab bekannt, dass die Turmstation (Trafostation) im Lampenweg in Detter in den nächsten Wochen abgebaut werde.
Beim Feuerwehrhaus in Detter werden Gemeindearbeiter zunächst eine Drainage verlegen, sagte das Ortoberhaupt. Danach erhalte die Mauer einen Schutzanstrich. Sabine Schiffler (CSU/FB) wies darauf hin, dass zum weiteren Schutz noch eine Noppenbahn eingebaut werden soll. Die Eingangstreppe wird von den Bauhofarbeitern eingeschalt und betoniert. Darauf werden dann von einer Firma geeignete Platten verlegt.

Einige Rückmeldungen fehlen

Zur Amateurfunk-Antennenanlage in Roßbach berichtet der Bürgermeister, dass noch Rückmeldungen fehlen. Friedrich erwähnte die geplante Höchstspannungsleitung von Suedlink. Er betonte, dass die Interessen des Marktes Zeitlofs in dem Verein Rhönlink vertreten werden. Die derzeitige Unterschriftenaktion mit der Forderung, dass Höchstspannungs-Freileitungen mindestens 1,7 Kilometer von der Wohnbebauung weg bleiben sollen, halte er für kontraproduktiv.
Joachim Göbel (FWG) beantragt für den Einmündungsbereich der Ortsstraßen Brunnenrain und im Oberdorf in den Oberdorferweg einen Verkehrsspiegel. gl