Schon gute Tradition ist der Freiluftgottesdienst der St.-Georgs-Pfarrei am Himmelfahrtstag im Innenhof des Seniorenzentrums St. Anna geworden. Gemeinsam mit den Bewohnern der Einrichtung feierten 300 Besucher den Festgottesdienst, der von Wolfgang Först am E-Piano musikalisch begleitet wurde.

Die Himmelfahrt Christi als Anlass des Feiertages stellt für die Christenheit ein Zeichen der Hoffnung dar. Dekan Kilian Kemmer nannte das ökologische Erwachen der Jugend ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft von Natur und Umwelt. Christen dürften sich in ihrer Verantwortung für die Schöpfung darüber nur freuen. Die spürbare Klimaverschiebung durch die extremen Witterungsverhältnisse im vergangenen Jahr trugen nach Ansicht des Dekans maßgeblich zu diesem Gesinnungswandel bei. Deshalb werde es früher oder später auch eine Renaissance für Glaube und Kirche geben, weil Menschen "auf der Suche nach dem Himmel, nach Sinn und Glück für ihr Leben die Notwendigkeit des Glaubens und der Kirche entdecken werden und neben der Ökologie auch die Religion wieder den ihr gebührenden Platz einnehmen wird", so Kilian Kemmer.

Die Dankbarkeit der Heimbewohner für den Gottesdienst in ihrer direkten Umgebung kam trotz der wenigen Schattenplätze sehr bewegend zum Ausdruck. Der Dekan versprach am Ende, sich um die Anschaffung eines Sonnensegels für den Innenhof einzusetzen, das zwar nicht im Budget vorgesehen ist, aber nicht nur für den einmal im Jahr stattfindenden Gottesdienst für die Nutzung des Innenhofes dringend notwendig wäre. LM