Gräfenberg — Während die Vereinigten Staaten jenseits des großen Teiches am 4. Juli ihren Unabhängigkeitstag feiern, kamen Revolvermänner, Trapper, Cowboys und Cowgirls aus zehn Vereinen von Nah und Fern, um das Jubiläum des Schützenvereins Gräfenberg zu zelebrieren. "10 Jahre Westernschießen des Schützenvereins Gräfenberg 1453 e.V." sei ein Grund ausgelassen und fröhlich zu feiern.

Gewand wie die echten Schützen

Westernschießen ist eine dynamische Art des Schießsports. Deshalb waren am Freitag und Samstag Schnelligkeit und Präzision gefordert. Insgesamt 60 Wettkampfteilnehmer wollten mit ihren Colts und Büchsen gute Ergebnisse auf 25 und 50 Meter erzielen. Am Samstag haben etwa 200 Freunde und Gäste in teils stilechtem Gewand dieses Jubiläum mit Wettkampf und geselligem Beisammensein zu einem gelungenem Festtag werden lassen.
Bei Kaffee und Kuchen oder Gegrilltem genossen die Großen wie die Kleinen die familiäre Atmosphäre. Während die "blauen Bohnen" in den einzelnen Schießbuden nur so durch die Gegend flogen, schöpfte der "Mexican Cooky" (ein mexikanischer Koch) Robert Fenkl frisch zubereitete "Cowboy-Bohnen" aus dem über offenem Feuer hängenden Kessel.

Schütze räumt Hauptgewinn ab

Nach einigen Startzeitverlängerungen wurden Sieger und Platzierte geehrt, und wertvolle Geld- und Sachpreise standen zur Auswahl. Dieses Jahr gewann Josef Auenhammer vom SV Concordia Heideck mit 133 von 150 möglichen Ringen den ersten Preis im Wert von 200 Euro. Die Line-Dance-Gruppe "Country-Freunde Kappel" und der Countrysänger Chris Löhner waren weitere Höhepunkte am Samstagabend. Nach dem Jubiläum in diesem Jahr glauben die Schützen daran, dass auch im nächsten Jahr einer Gaudi nichts im Wege stehen wird, denn "11" sei ein gutes Omen. Petra Malbrich