Der Verband Haßberge Tourismus (mit Sitz in Hofheim) will für mehr Gäste in der Region sorgen. Das wurde bei der Mitgliederversammlung in Sulzfeld im Grabfeld deutlich gemacht. Und die ersten Monate des Jahres stimmen zuversichtlich: "Wir dürfen uns bei den Übernachtungszahlen in den Haßbergen von Januar bis März 2019 über einen Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr freuen", betonte der Vorsitzende, Landrat Wilhelm Schneider.

Landkreise und Kommunen

Mitglieder des Haßberge-Tourismus sind die Landkreise Haßberge, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Bamberg und somit werden alle Kommunen im Verbandsgebiet über die Landkreise vertreten. Des Weiteren sind die Kommunen Hofheim, Stadtlauringen, Baunach, Bad Königshofen, Untermerzbach, Königsberg, Zeil, Ebern, Haßfurt, Maroldsweisach und Sulzfeld im Grabfeld Fördermitglieder sowie auch Mitglieder.

Online-Buchungen nehmen zu

Die Mitglieder erfuhren, wie der Verband mitteilte, dass die Bedeutung der Online-Buchung immer wichtiger wird. Daher sollen Schulungen angeboten werden. Dazu folgende Daten: Der Umsatz im Jahr 2018 stieg im Vergleich zu 2017 durch das Onlinebuchungssystem um mehr als das Fünffache auf 121 538 Euro an. Hier ist noch Potenzial vorhanden.

Ein weiteres Hauptaugenmerk zur Tourismusförderung liegt 2019 auf der Weiterentwicklung der Internetseite (www.hassberge-tourismus.de).

Marketingmix

Der Verband Haßberge-Tourismus setzt bei seiner Werbestrategie vor allem auf einen strategischen Marketingmix. Neben weitläufigen Kampagnen in touristischen Print- und Onlinemedien und gezielter Anzeigenschaltung präsentieren sich die Haßberge auf zahlreichen Messen und touristischen Veranstaltungen. Zur jährlichen Teilnahme an der Freizeitmesse in Nürnberg und weiteren touristischen Events kam heuer erstmalig die Präsentation in Kooperation mit der "FrankenTherme" auf der Reisemesse in Dresden hinzu.

Die Übernachtungszahlen in den Haßbergen steigen kontinuierlich an. So verbuchte der Naturpark Haßberge im Jahr 2018 einen Anstieg der Übernachtungszahlen von 4,3 Prozent im Vergleich zu 2017. Besonders hervorzuheben sind dabei die Orte Burgpreppach mit einem Anstieg von 40,9 Prozent, Ebern mit 11,4 Prozent und Zeil mit 7,2 Prozent.

Bad Königshofen boomt

Die ersten Zahlen aus dem Jahr 2019 verbuchen einen Anstieg von 5,4 Prozent von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hier konnte Bad Königshofen mit einen Anstieg von 12,9 Prozent bei den Übernachtungen und 21,4 Prozent bei den Ankünften punkten.