In den unbekannten Teil des Himalayas abseits viel begangener Wege entführt ein Vortrag von Michel Dussaulx am Freitag, 19. Februar, um 19.30 Uhr im Saal der CoJe neben dem Kletterzentrum. Der Eintritt ist frei.
5000 Meter hohe Pässe, unberührte Natur, buddhistische Kultur und archaisch anmutende Dörfer zeichnen den Teil des Himalayas aus, den Michel Dussaulx bei seiner Trekkingtour von Dolpo nach Mustang durchquerte. Begleitet von Yaks, Geiern und wilden blauen Schafen wanderte er, manchmal auf gefährlich ausgesetzten Wegen, 24 Tage durch das Himalaya.


Schule auf 4200 Metern

Im Hoch-Dolpo besuchte er die von ihm betreute Schule Saldang. Sie liegt auf 4200 Metern Höhe und die 70 Schulkinder kommen aus elf weit verstreuten Dörfern.
Michel Dussaulx, Mitglied des Coburger Alpenvereins, kümmert sich um die Finanzierung dieser abgelegenen und schwer zugänglichen Schule. Neben dem nepalischen Curriculum wird auch die tibetische Muttersprache gelehrt. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass die tibetische Kultur erhalten bleibt.
Bei der Trekkingtour gab es Begegnungen mit den Anwohnern der Region, die am Fuße des Dhaulagiri (8167 m hoch) leben, als wären Technik und Zeit vor Jahrzehnten stehengeblieben. Sie machten die Trekkingtour zu einem unvergesslichen Erlebnis. red