Regelmäßig im zweijährigen Rhythmus beweisen die Feuerwehren bayernweit durch die Ablegung der Leistungsprüfung ihre Schlagkraft und Einsatzbereitschaft. Wie immer unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand eine Leistungsprüfung in Reundorf statt. Auffällig für einen außenstehenden Beobachter waren aber die orangeroten Jacken der Aktiven, die sich von der üblichen gelbschwarzen Bekleidung der Feuerwehren bei uns stark abhoben.
Tatsächlich handelte es sich auch nicht um Reundorfer Feuerwehrleute, sondern um Floriansjünger aus Altbulach in Baden-Württemberg, die hier die Leistungsprüfung ablegten. Die Verbindung zu den Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Calw kam durch den Reundorfer Feuerwehraktiven Klaus Pixner zustande, der aus Altbulach stammt. "Der Klaus kommt alle Jahre zu dem großen, von der Feuerwehr Altbulach Ende September veranstalteten Wein- und Zwiebelkuchenfest mit seiner Familie und steht uns bei dem zweitägigen Fest hilfreich zur Seite", berichtete der Abteilungskommandant Thomas Mann. Dabei werden in dem an das Feuerwehrhaus angrenzenden Backhaus 400 Zwiebelkuchen und 250 Brote gebacken. "Um diese enge Verbindung zu festigen, habe man diesmal den dreitägigen Ausflug der Aktiven nach Reundorf gelegt und auch noch die Durchführung der Leistungsprüfung eingeplant, auf die wir uns sieben Wochen lang intensiv vorbereitet haben", erklärte Thomas Mann. Im Gegensatz zu den sechs Leistungsstufen Bronze, Silber, Gold, Gold-Blau, Gold-Grün und Gold-Rot in Bayern gebe es in Baden-Württemberg nur die drei Stufen Bronze, Silber und Gold. Bei einem Kameradschaftsabend übergab Kreisbrandinspektor Hermann Schuberth, der bei der Leistungsprüfung zusammen mit Thomas Hofmann und Tobias Winterbauer als Prüfer fungierte, die Leistungsabzeichen in Bronze an die 14 Feuerwehrleute der Feuerwehr Altbulach. Gleichzeitig forderte er sie auf, doch in zwei Jahren wieder zu kommen, um das silberne Abzeichen abzulegen. Auch Vorsitzender Detlef Habermann sprach Glückwünsche aus. thi