In der 145. Marktmusik ist am Samstag ab 11 Uhr in der Spitalkirche der Wirsberger Organist Wolfgang Pinkow zu hören. In seinem 30-minütigen Programm präsentiert er Werke von Distler, Lemmens, Pachelbel, Reger, Mozart, Bach und Riegler. Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten.

Mit "Intonation und Concertino" von Hugo Distler eröffnet Pinkow seine Marktmusik. Distler studierte in Leipzig und wurde mit 33 Jahren Organist an der Lübecker St.-Jacobi-Kirche. Als Hochschullehrer war er in Stuttgart und ab 1940 in Berlin tätig.

Mit "Fanfare" folgt ein wahres Renommierstück des Belgiers Nicolas Jacques Lemmens. Er gilt als eine der großen Vermittlerpersönlichkeiten der französischen Orgelmusik des 19. Jahrhunderts.

Nach frankophiler folgt fränkische Musik aus der Feder von Johann Pachelbel. Von ihm wird die "Aria tertia" mit sechs Variationen zu hören sein.

Obwohl von Haus aus Katholik, ist Max Reger ein aus der protestantischen Kirchenmusik nicht wegzudenkender Komponist. Pinkow präsentiert sechs wichtige protestantische Kirchenliedmelodien in Vertonungen von Reger aus dessen "30 kleinen Choralvorspielen, opus 135a", bevor er sich dem Andante F-Dur "für eine Walze in eine kleine Orgel" KV 616 des "Klassikers" Wolfgang Amadeus Mozart zuwendet.

Eine wundervolle Fuge in g-moll des protestantischen Urkantors Johann Sebastian Bach folgt. Die Vertonung "Good Morning" des Bad Neustädter Kirchenmusikers Thomas Riegler (*1965) steht am Ende der Marktmusik.

Vielseitig und anspruchsvoll

Die Besucher dürfen sich auf ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm mit Wolfgang Pinkow freuen, der nicht nur die Wirsberger Orgelmusikliebha-ber seit mehreren Dekaden mit seinem Spiel begeistert.

Die 146. und letzte Marktmusik dieses Jahres gestaltet am Samstag, 29. Juni, der Organist Klaus-Peter Marquardt aus der Kulmbacher Partnerstadt Saalfeld - ebenfalls ab 11 Uhr in der Spitalkirche. red