Weisendorf — Die Sanierung und der Umbau des Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße für anerkannte Flüchtlinge geht in die nächste Runde. Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) legte dem Marktgemeinderat das Honorarangebot vom Topos Team Hochbau-, Stadt- und Landschaftsplanung für die Architektenleistungen vor.


Eigenbeteiligung: 45 000 Euro

Berechnungsgrundlage war die Kostenschätzung des Sanierungsgutachtens. Es wurden Kosten von rund 180 000 Euro kalkuliert, wobei 150 000 Euro als förderfähig anerkannt werden und mit einem Zuschuss von 135 000 Euro zu rechnen ist. Damit würde die Eigenbeteiligung des Marktes Weisendorf noch 45 000 Euro betragen. Im jetzigen Angebot des Nürnberger Planers ist ein Umbauzuschlag in Höhe von 20 Prozent auf die Leistungsphasen 4 bis 9 enthalten. Das Angebot schließt mit einem Bruttogesamthonorar von 24 000 Euro.
"Das ist mir zu teuer, wird das überhaupt gebraucht?", fragte Günther Vogel (BWG-FW) und kündete seine Ablehnung an. "Die Überwachung der Mängelbeseitigung wäre schon wichtig und auch eine Gebäudedokumentation habe ihre Vorteile", erklärte Verwaltungsleiterin Eva Fröhlich.
Mit 17 gegen die drei Stimmen der BWG-FW-Räte wurde schließlich dem Beschlussvorschlag, die abgefragten und angebotenen besonderen Leistungen zu beauftragen, zugestimmt.