Durch die Verschärfung der Düngemittelverordnung wird die Ausbringung von Klärschlamm auf landwirtschaftliche Flächen künftig nur noch eingeschränkt möglich sein. Der Klärschlamm muss also anderweitig entsorgt werden und zwar durch Verbrennung in Verbrennungsanlagen. Zuvor muss der Klärschlamm mit einer Presse entwässert werden, die die Gemeinde für die Zukunft braucht. Im Gemeinderat stellte man sich die Frage, ob die Investitionen für die Kläranlage gering gehalten werden können, und in welchem Umfang eine Sanierung nötig ist.

Eine Potenzialstudie zur Findung der umsetzbaren Maßnahmen sowie ein mögliches Teilsanierungskonzept der Kläranlage wurden von Christian Brückner vom Ingenieurbüro Gaul aus Bamberg dem Gemeinderat vorgestellt. Da die Kläranlage Trunstadt bereits in die Jahre gekommen ist, besteht ein genereller Sanierungsbedarf, insbesondere bei der Technik. Auch wenn die Abwasserreinigung funktioniert und qualitativ einwandfreies Wasser zur Verfügung steht, müsse die Ausbaugröße angepasst werden, da die Anlage, bezogen auf die Einwohnerzahl, bereits überlastet sei. Geschäftsstellenleiter Gerd Franke strebt eine wirtschaftliche Lösung für die nächsten 20 Jahre an, die Abwassergebühren sollen für den Bürger tragbar bleiben. Laut Bürgermeisterin Wohlpart soll in einem Pilotversuch die Vorpressung und Entsorgung des Klärschlammes durch die Firma SüdWasser erfolgen, um Erkenntnisse über die Durchführbarkeit des Vorhabens zu gewinnen.

Spielgeräte für Stückbrunn

Ein Kombigerät zum Klettern und Spielen, eine Schaukel sowie ein zweites Fußballtor: Über diese neuen Spielgeräte können sich die Kinder in Stückbrunn künftig freuen. Die bestehenden Spielgeräte werden versetzt. In der Gemeinderatssitzung wurde dafür einstimmig ein Beschluss gefasst, nachdem Bürgermeisterin Regina Wohlpart vom Wunsch der Eltern in Stückbrunn und der Notwendigkeit für eine Spielplatzsanierung berichtet hatte. Diese Aufwertung soll den Kindern, aber auch den Erwachsenen zugutekommen und zur Belebung der Dorfgemeinschaft beitragen. Wenn es die Corona-Situation wieder erlaubt, könnten hier kleinere Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Flohmarkt stattfinden.