Zum 174. Mal lädt die weltweite Gebetsbewegung der Evangelischen Allianz ab 12. Januar zur Internationalen Gebetswoche ein. Das Thema heuer lautet "Wo gehöre ich hin?".

Die Allianzgebetswoche ist keine Eintagsfliege, sondern ein glaubensvolles Langzeitprogramm der Treue Gottes, heißt es in der Pressemitteilung. Sie begann im Jahr 1856 in Hamburg und ist damit die am längsten jährlich und regelmäßig stattfindende überkonfessionelle Veranstaltungsreihe in vielen Ländern Europas. So treffen sich Menschen verschiedener christlicher Denominationen und Konfessionen zur Internationalen Allianzgebetswoche, um durch gemeinsames Gebet dem neuen Jahr einen guten Start zu geben.

Beim Wochen-Thema "Wo gehöre ich hin?" wird eine zentrale Frage gestellt, die sowohl für die globale christliche Gemeinde als auch für die Ortsgemeinde Chance und Herausforderung zugleich darstellt. Denn dazu gehören nicht nur verschiedene geistliche Richtungen, Herkunft, Kultur und Sprache. Auch Menschen mit Behinderungen wollen und sollen ganz selbstverständlich teilhaben an den Veranstaltungen zur Gebetswoche vor Ort.

Wie schon in den zwei Jahren zuvor, haben auch diesmal die Allianzgeschwister aus Spanien und Portugal die Themen und Textgrundlagen erarbeitet.

Zur Allianzgebetswoche werden sich in Deutschland etwa 300 000 Christen in rund 1000 Orten aus den unterschiedlichsten Kirchen und Gemeinden versammeln, um im Gebet Verbindung zu Gott und untereinander zu suchen. In Bamberg startet die Allianzgebetswoche am Sonntag, 12. Januar, um 10 Uhr mit einem Auftakt-Gottesdienst in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten, Hallstadter Straße 45) unter dem Thema: "Wo gehöre ich hin ... zu den Wurzeln des Lebens".

Für Kinderbetreuung und anschließende Begegnung wird gesorgt.

An folgenden Abenden finden jeweils um 19.30 Uhr gemeinsame Gebetsabende statt: Mittwoch, 15. Januar, in der Jesusgemeinde, Hohmannstraße 3 ("Wo gehöre ich hin ... in das Kraftfeld des Heiligen Geistes"), Donnerstag, 16. Januar, in der Stadtmission, Egelseestraße 51 ("Wo gehöre ich hin ... in die erschütterte Welt") und Freitag, 17. Januar (Jugendabend), in der FeG, Freie evangelische Gemeinde, Hartmannstraße 7 ("Wo gehöre ich hin ... in das Miteinander der Generationen").

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) ist eine Bewegung evangelisch gesinnter Christen, in der rund 1000 örtliche Gruppen und mehr als 350 selbstständige Werke und Verbände in einem Netzwerk miteinander verbunden sind. Seit ihrer Gründung in London ist die Evangelische Allianz nicht nur ein Zusammenschluss von Christen, sondern auch eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen.

Schon bei der Gründungsversammlung 1846 hat sich die se Allianz neben der Festlegung einer Glaubensbasis auf der Grundlage reformatorischer Bekenntnisse auch klar gegen jede Form der Menschenrechtsverletzung und Sklavenhaltung ausgesprochen. red