Jürgen Wittmann, leistungsstarker Seniorenläufer des TV 48 Coburg, ließ sich beim 33. Kersbacher Dreikönigslauf den Gesamtsieg im Hauptlauf über zwölf Kilometer nicht nehmen. Bei guten äußeren Bedingungen im Süden Forchheims erwischten die 450 Teilnehmer den perfekten Einstieg in die neue Laufsaison 2020.

Wittmann, der bereits der M40 angehört, überzeugte mit einer tollen Leistung. Mit dem Bamberger und amtierenden Senioren-Weltmeister im Triathlon, Christopher Dels (M35), lieferte sich der 48er lange Zeit einen Zweikampf, bevor er in der Endphase Dels geradezu stehen ließ. Mit 39:28 Minuten hatte Wittmann einen Vorsprung von 13 Sekunden. In der M40 betrug sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten vier Minuten.

Jürgen Wittmann gehört zu den stärksten deutschen Mittel-und Langstreckenläufern der M40. Neben Wittmann waren noch weitere Läufer aus dem Leichtathletikkreis Oberfranken erfolgreich am Start. Wittmanns Vereinskollegin Christine Schrenker, die in der neuen Saison der Altersklasse W55 angehört, ließ sich den Sieg mit 52:43 Minuten nicht nehmen. Erst auf den letzten 500 Metern überholte sie die bis dahin führende Läuferin.

Kurt Herbicht (TSV Staffelstein), stärkster heimischer Mittel- und Langstreckler vergangener Zeiten, wurde in Kersbach Zweiter in der M70 mit 53:08 Minuten. Im Schülerlauf über 2000 Meter setzte Noah Möller vom TSV Staffelstein seine Erfolgsserie fort.

In der Klasse M12 gewann er in 6:51 Minuten, seine Schwester Nele Möller wurde im Bambinilauf Siebte. Gesamtsieger dieses Laufes wurde der Weißenbrunner Ben Kaufmann (M15), der als Triathlet für Hof startet.

Weitere Platzierungen

Heimische Läufer über zwölf Kilometer: M70 2. Berthold Wolf, 3. Joe Lanz, beide TS Lichtenfels, M65 4. Lothar Greiner DJK/TSV Rödental, M55 7. Dieter Schröpf TV 48 Coburg - er lief übrigens mit seiner Partnerin Christine Schrenker gemeinsam ins Ziel.

Staustufenlauf in Karlstadt

Keinen guten Tag erwischte Sophia Franz vom TSV Staffelstein beim Staustufenlauf im unterfränkischen Karlstadt über 15 Kilometer. Franz fühlte sich nach eigenen Worten während des Rennens nicht gut: "Ich bin auf der zweiten Hälfte eingebrochen und konnte mein Tempo nicht mehr halten." Und trotzdem wurde sie im Gesamteinlauf Vierte und Dritte in ihrer W20.

Dabei waren auch die startfreudigsten heimischen Seniorenläufer Berthold Wolf (TS Lichtenfels), Erster der M75, und Lothar Greiner (DJK/TSV Rödental), der Zweiter in der M65 wurde. Mit ihrer Leistung waren die "Oldies" zufrieden.