Friesen — Nach dem siebten Spieltag steht der SV Friesen dort, wo ihn wohl niemand - weder Trainer noch Spieler, Zuschauer oder die Konkurrenz - erwartet hatte, nämlich am Tabellenende. Während man beim Spitzenreiter ASV Neumarkt mit 0:4 den Kürzeren zog, feierte tags darauf der SSV Kasendorf den ersten Sieg und reichte die "rote Laterne" an die Schützlinge von Andreas Lang weiter. Die will man möglichst schon heute wieder abgeben.
Auch vor einem Jahr hatte der SV Friesen nach sieben Spielen nur drei Punkte auf dem Konto und fiel eine Woche später nach dem 2:4 gegen den SC Feucht ans Tabellenende zurück. Doch damit erschöpfen sich die Parallelen schon, denn während man sich damals durchaus um den Klassenerhalt Sorgen machen musste, scheinen diese auch nach dem siebten sieglosen Spiel im Moment unbegründet.
Am 22. August 2014 gab es die Initialzündung zur Wende, als in Redwitz der erste Dreier verbucht wurde.