Hilferuf einer Hilfsorganisation: Im vergangenen September schickten die "Freunde Rumäniens", eine ehrenamtliche Initiative der Pfarrgemeinde St. Augustin, den letzten Hilfstransport los. "In den vergangenen 20 Jahren haben wir circa 60 Sattelzüge auf den Weg gebracht. So genau wissen wir es gar nicht mehr, irgendwann haben wir nicht mehr mitgezählt", sagt Bettina Fröba-Schultheiß, Organisatorin von "Freunde Rumäniens". "Es wurden so viele Hürden in all den Jahren genommen. Die Willkür der rumänischen Verantwortlichen bei der Lkw-Abfertigung vor dem EU-Beitritt. Die Finanzierung der Transporte, und zuletzt Corona", das alles sei gemeistert worden, sagt Fröba-Schultheiß. Nur eine Aufgabe sei nicht zu lösen: Nachfolger zu finden, die dieses Engagement weitertragen. "Unsere Gruppe ist inzwischen veraltet. Einige aus der Gründerzeit leben nicht mehr", sagt die Organisatorin. Man hänge mit Herzblut an der guten Sache. Denn die Menschen in Rumänien brauchten immer noch materielle Hilfe. Die "Rumänienhilfe" sei schon immer mehr als die Abfertigung von Hilfstransporten gewesen. Doch weil die heimischen Quellen fabrikneuer Ware mit Schönheitsfehlern versiegt seien, geht die "Rumänienhilfe" heuer einen anderen Weg und veranstaltet am 2. Advent, 5. Dezember, einen großen Weihnachtsbasar im Dekanatszentrum St. Augustin. Angeboten werden selbstgestrickte Strümpfe, Handarbeiten und Geschenkideen zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Von 11 bis 17 Uhr ist der Basar geöffnet. Es wird zudem Kaffee und Kuchen angeboten. Helfen können die Besucherinnen und Besucher des Basars, indem sie viel kaufen. Der Erlös wird weitergeleitet an die von der "Rumänienhilfe" betreuten Einrichtungen. Einzuhalten ist derzeit die 3G-Regel. red