Die Soldatenkameradschaft Waldau hat noch Nähe zur Bundeswehr, denn fast alle der 48 Mitglieder haben gedient. Das stellte Vorsitzender Manfred Dörfler bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Fuchs heraus.
"Wir halten zusammen, machen alles gemeinsam, beleben die Dorfgemeinschaft", sagte er und wies rückblickend auf zahlreiche Aktivitäten hin. Zu denen gehörten die Feier am Volkstrauertag, das Johannisfeuer, das Dorffest, ein Kameradschaftsabend und die Teilnahme am Dreikönigsschießen der Bayreuther Reservisten.
Heuer soll zusätzlich ein Heimatabend mit Nostalgie-Bildern aus der Zeit der früheren Dorfschule und der Landjugend durchgeführt werden.


Denkmal in neuem Glanz

Besonders bedankte sich Dörfler bei Ino Machacek, der an der Reinigung des Kriegerdenkmals "mit mir" maßgeblich beteiligt war. Jetzt erstrahle es nach der zusätzlichen vorherigen Bepflanzung in neuem Glanz und füge sich wieder optimal ins Dorfbild ein, freute sich der Vorsitzende.
Die Versammlung bildete den richtigen Rahmen für zahlreiche Ehrungen. Alfred Beck wurde zum Ehrenmitglied ernannt, Ralf Pittroff durfte sich mit der Nadel für 40 Jahre Zugehörigkeit schmücken.
Kreisvorsitzender Klaus-Dieter Nitzsche hatte noch eine Überraschung parat: Er zeichnete Manfred Dörfler für 25 Jahre Vorsitz in der Soldatenkameradschaft Waldau mit dem Großen Verdienstkreuz am Bande des Bayerischen Soldatenbundes aus. "Sie sind der Garant, dass es im Ort eine lebendige Kameradschaft gibt, wir hoffen, Sie werden nicht amtsmüde." Darauf der Geehrte: "Ewig werde ich das aber nicht machen".
In seinem Grußwort nannte Bürgermeister Harald Hübner, der bei den Bayreuther Jägern gedient hat, die Soldatenkameradschaften ein wichtiges Bindeglied zwischen Soldatentum und Gesellschaft.
Die Waldauer Kameradschaft bringe sich gern in die Dorfgemeinschaft ein, die Feier zum Volkstrauertag habe Vorbildcharakter.
Klaus-Dieter Nitzsche meinte noch, dass die Bundeswehr an Bedeutung gewinnen und die Zahl der Soldaten steigen werde. Dafür müsse aber die europäische Staatengemeinschaft nationale Interessen zurückstellen.
Kassier Thomas Nützel konnte ein deutliches Plus in den Finanzen vorweisen, seine gute Arbeit lobte Kassenprüfer Edwin Hartmann.
Zum neuen Revisor wurde Harald Schmidt ernannt. hw