Ködnitz/Himmelkron — Die Entschuldigung, die der Himmelkroner Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) vom Ködnitzer Gemeinderat Willi Kolb (SPD) hinsichtlich der Debatte um einen besseren Hochwasserschutz in Himmelkron eingefordert hat, lehnt Kolb entschieden ab. Das betont er in seiner Stellungnahme auf die Anschuldigungen Schneiders.
Kolb moniert, dass dem Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags bei seiner Entscheidungsfindung ganz offensichtlich bestimmte Informationen vorenthalten wurden. So hätten bereits 2006 insgesamt 21 Himmelkroner Bürger einen Antrag an die Gemeinde Himmelkron gerichtet, baldmöglichst Maßnahmen zu ergreifen, dass sich bei Hochwasserereignissen das Wasser wieder in den Flussauen des Weißen Main ausbreiten kann.