Mindestens 4500 Euro Sachschaden entstanden in der Nacht zum Sonntag im Dienstbereich der Polizeiinspektion Bad Brückenau durch Wildunfälle. Verletzt wurde dabei niemand, heißt es im Polizeibericht. Ein 55-jähriger Fahrer war mit seinem Motorrad auf der Staatsstraße 2790 in Richtung Speicherz unterwegs. Kurz vor Speicherz überquerte ein Reh plötzlich die Fahrbahn. Das Reh wurde mit der Front des Motorrads erfasst und in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Der Biker stürzte, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Das Reh verendete an der Unfallstelle.

Ein weiterer Wildunfall ereignete sich auf der Kreisstraße 32 am Ortseingang von Modlos. Hier wurde ebenfalls ein Reh getötet. Die Ursache war ein Zusammenstoß mit einem Auto. Das Reh blieb nach dem Unfall verletzt am Straßenrand liegen und wurde von der eingesetzten Streife mit einem Schuss aus der Dienstpistole erlöst. Der 43-jährige Autofahrer kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Zu einem dritten Wildunfall - bei dem die Polizei in ihrem Bericht allerdings keinen Sachschaden angegeben hat - kam es am Wochenende bei Motten. Dort gelang es einem 48-jährigen Autofahrer nicht mehr, einem Reh auszuweichen. Er war auf der B286 von der Autobahnausfahrt Wildflecken in Richtung Bad Brückenau unterwegs. Kurz vor der Einmündung der St2289 querte ein Reh die Straße. Beim Zusammenstoß wurde sein Auto im Frontbereich stark beschädigt. pol