Wirsberg scheint eine echte Wildschweinplage zu haben. Denn die Wildschadenproblematik wird im Bereich der Marktgemeinde Wirsberg zunehmend dramatischer. Mit dieser Nachricht konfrontierte Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) den Marktgemeinderat am Dienstagabend. In der Vergangenheit sind durch die Wildschweine zwar immer wieder Schäden am Grünland aufgetaucht, doch in diesem Jahr musste die Verwaltung im Rathaus gewaltige Schäden im Maisanbau aufnehmen. Bürgermeister Anselstetter: "Das war bisher der Gipfel, und es waren nicht weniger als 14 Ortstermine allein im September notwendig."
Was die Gemeinde bislang nicht wusste: Sie ist rechtlich für die Aufnahme der Wildschäden gar nicht zuständig, denn wenn der Bürgermeister zugleich auch das Amt des Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft ausübt - das ist in Wirsberg der Fall - , dann ist die Untere Jagdbehörde, also das Landratsamt zuständig.
Verwaltungsleiterin